"Pause vor Gott" - seit 10 Jahren regelmäßiges Angebot in Dresden

Dresden, 04.12.2003 (KPI): Seit zehn Jahren findet immer am zweiten Donnerstag eines Monats die „Pause vor Gott“, ein meditatives Gebet mit Gesängen aus Taiz, statt. Auch am kommenden Donnerstag, dem 11. Dezember, um 19.30 Uhr werden sich wieder Menschen verschiedenen Alters und verschiedener Konfessionen in der Herz-Jesu-Kirche in Dresden-Johannstadt treffen, um eine Stunde lang die beliebten Gesänge aus Taiz zu singen, zu beten und Stille zu halten.

Die Idee für die „Pause vor Gott“ entstand in der Vorbereitung des Katholikentages, der 1994 in Dresden stattfand. Für Jugendliche sollte es unter dem Titel „Pause vor Gott“ ein Zentrum der Stille in der Petrikirche geben. Damit sich die Vorbereitung nicht nur in Organisation erschöpfte, regten der damalige Domvikar Frank Richter und der Dekanats-Jugendreferent Matthias Hoffmann auch eine Vorbereitung im Gebet an, die sie ebenso nannten wie das Zentrum der Stille: „Pause vor Gott“. Einmal im Monat trafen sich dann alle Interessierten in der Kathedrale, der Katholischen Hofkirche, zum ersten Mal am 9. Dezember 1993. Die musikalische Gestaltung übernahm Prof. Günter Schwarze, damals Kantor der evangelischen Kirchgemeinde in Dresden-Prohlis.

Als der Katholikentag vorüber war, mochten viele die „Pause vor Gott“ nicht mehr missen. So setzte die Dekanats-Jugendseelsorge das neue, offene Angebot fort, zu dem bis heute durchschnittlich 25-30 Menschen kommen. Manches hat sich in der Zwischenzeit geändert, so findet das Gebet zum Beispiel seit etwa zwei Jahren in der Johannstädter Herz-Jesu-Kirche statt und die musikalische Gestaltung liegt jetzt in den Händen von Ansgar Froese. Doch das Wesentliche blieb über die nunmehr 10 Jahre erhalten: der Geist der internationalen ökumenischen Communaut von Taiz, die Frre Roger Schutz 1940 in dem kleinen Dorf in Burgund gegründet hat.


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