Wissenswertes zu Weihnachten

Online-Dienst zu Gottesdienstzeiten - Feiern mit Bischof Reinelt


Altardetail aus der Kapelle des St. Joseph-Stifts in Dresden.
Dresden, 16.12.04 (KPI): Wann und wo finden während der Weihnachtsfeiertage Gottesdienste statt? Diese Frage beantwortet ein gemeinsamer Online-Dienst der evangelischen und der katholischen Kirche in Deutschland. Unter www.weihnachtsgottesdienste.de haben etwa 10.000 Kirchengemeinden beider Konfessionen ihre Messfeiern und Gottesdienste an den Feiertagen von Heiligabend bis Neujahr eingetragen. Das Portal ist bundesweit für alle Besucher zur Recherche geöffnet. Gesucht werden kann über die Ortsangabe oder über die Postleitzahl. Die Nutzer erfahren so, um wieviel Uhr und in welcher Kirche etwa in Sachsen oder Thüringen die Christmetten gefeiert werden. Einige Gemeinden geben zusätzlich Auskunft darüber, ob ein Krippenspiel aufgeführt wird. In der Datenbank sind nach Auskunft der Service-Anbieter bislang etwa 45.000 Messfeiern und Gottesdienste eingetragen. Im vergangenen Jahr sei das Angebot rund 130.000 mal aufgerufen worden.

Weihnachten in der Dresdner Kathedrale

Die Feier der Christnacht in der Dresdner Kathedrale findet am 24. Dezember um 22 Uhr mit Dompfarrer Klemens Ullmann statt. Bischof Joachim Reinelt wird die Christmette am Heiligabend um 22 Uhr in der katholischen Kirche St. Bernhard in Nossen (Am Schloss 1) feiern, den festlichen Weihnachtsgottesdienst am 25. Dezember um 10.30 Uhr in der Kathedrale. Das traditionelle Krippenspiel der Dresdner Kapellknaben in der Kathedrale wird am 24. Dezember um 16 Uhr aufgeführt.

Stichwort Weihnachten

Wann genau vor etwa 2000 Jahren Jesus geboren wurde, ist nicht bekannt. Die Feier des 25. Dezember als Geburtsfest Jesu ist erstmals für Rom bezeugt, und zwar für das Jahr 354. Als Tag der Wintersonnenwende war das Datum bereits heidnisch besetzt, als Festtag des „unbesiegten Sonnengottes“. Möglicherweise wurde das Geburtsfest Jesu als Kontrapunkt bewusst auf diesen Termin gelegt. Auch wurde der Tag der Wintersonnenwende auf Jesus als Licht für die Welt gedeutet.

Weihnachten heißt soviel wie heilige, geweihte Nächte. In der Geburt Jesu geschieht nach christlichem Verständnis die Menschwerdung Gottes. Jesus wird verstanden als zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch. In ihm, so sagt es der christliche Glaube, hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, in ihre Geschichte hineinbegeben, sich ihrer erbarmt und ihnen das Heil geschenkt. Deshalb gilt Weihnachten als Fest der Liebe. Nach dem Bericht des Evangelisten Lukas waren es Hirten, die zuerst Nachricht von der Geburt Jesu erhielten.

Das Lukasevangelium nennt als Ort der Geburt Jesu Bethlehem beziehungsweise dessen Umgebung. In der knapp zehn Kilometer von Jerusalem entfernten Stadt steht heute dort, wo Jesus geboren worden sein soll, die Geburtskirche. Dort erinnert ein Silberstern mit der lateinischen Inschrift „Hic de virgine Maria Jesus Christus natus est“ (Hier wurde von der Jungfrau Maria Jesus Christus geboren) in der Geburtsgrotte an die Menschwerdung des Gottessohns.
MB


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