Bischof Reinelt spricht im Kölner domradio zum Advent

am 4. Dezember


In einer Reihe mit deutschen Bischöfen zum Advent sprach auch der Bischof von Dresden-Meißen am 4. Dezember über seine Gedanken zur "stillen Zeit". Was der Bischof gesagt hat, können Sie hier nachlesen und anhören...

Zum Nachlesen - Gedanken von Bischof Joachim Reinelt
(Beitrag anhören: Siehe unten)

Ich bin Bischof Joachim Reinelt aus Dresden und sage, dass der Advent für mich vor allem eine Zeit der neuen Spannungsaufnahme ist. Es geht auf einen Punkt Omega zu, das heißt der Endpunkt allen Seins, aller Existenz, Christus. Und diese Spannung die flaut im Laufe des Jahres manchmal ab, im Advent geht es neu los. Ich denke, dass man in der Adventszeit eine besondere Chance hat.

Es ist nicht ganz so hektisch, jedenfalls im Leben eines Bischofs, wie etwa im September, Oktober, da stehen so viele Termine an. Jetzt wird es ein ganz klein wenig geruhsamer und das ist wichtig. Man braucht Zeit zum Durchatmen, man braucht Zeit auch einmal die Gedanken spielen zu lassen. Und es ist ganz besonders wichtig sich auch zu fragen: Hast du das Jahr so gelebt, wie Gott es von dir wollte? Und diese Zeit nehme ich mir sehr gern.
Auch für jeden, der jetzt zugehört hat, ist es bedeutsam im Leben zu hören, zu fragen, still zu werden, sich zu besinnen auf seine eigene persönliche Existenz, aber auch auf seine Herausforderungen von Gott her. Gott ist nicht sehr laut. Er fragt leise und deswegen - Schweigen, die große Stille - wie in dem schönen Film, der uns geschenkt worden ist im letzten Jahr. Ich wünsche ihnen, dass sie das versuchen und sie werden es nicht bedauern: Still zu sein im Advent. Gesegneten Advent, ihr Bischof Joachim Reinelt von Dresden-Meißen.

Hier können Sie den domradio-Beitrag von Bischof Reinelt anhören...


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