Seelsorgehelferin Katharina Poplutz verstorben

Requiem und Beerdigung am 22. Dezember in Arnsberg

Wasserkreuz

„Herr, ich habe lieb die Stätte Deines Hauses und den Ort, da Deine Ehre wohnt" (Ps 26,8) 

Mit diesen Worten haben die Angehörigen das Leben der Verstorbenen umschrieben. Als Diözese schließen wir uns gern diesem Gedanken an und danken der Verstorbenen für Ihren Dienst in unserem Bistum. Katharina Poplutz starb am 14. Dezember 2009 im Alter von 83 Jahren. Sie lebte lange Jahre umsorgt und in gutem Kontakt mit Ihren Angehörigen im Altenpflegeheim Niederorschel im Eichsfeld.

Katharina Poplutz wurde am 09.November 1926 in Oberhannsdorf, Kreis Glatz geboren. Nach dem Besuch des Lyzeums der Ursulinen in Schweidnitz, nahm sie eine Ausbildung an der Fraulichen Gartenschule in Düsseldorf - Kaiserswerth auf. Wie so viele, musste sie nach dem Krieg ihre schlesische Heimat verlassen und begab sich 1949 nach Erfurt. Sie legte dort das Abitur ab und bewarb sich für die Ausbildung zur Seelsorgehelferin, nach dem sie erste seelsorgliche Erfahrungen in Gräfentonna, Kreis Gotha gesammelt hatte.

Bischof Wienken erteilte ihr 1953 die Missio Canonica und sandte sie nach Schmölln in die Pfarrei St. Maria Immaculata. Dort blieb sie bis zu ihrem krankheitsbedingten Ausscheiden aus dem aktiven Dienst 1976.

Katharina Poplutz gehörte zu den Frauen, die gern in der Diaspora tätig waren. Mit dem ihr möglichen Einsatz und ein wenig auch mit Herzblut, versuchte sie den Menschen in atheistischer Umgebung den Glauben nahe zu bringen und ihnen die Botschaft Jesu zu erhellen. Der Herr über Leben und Tod wird ihr aus dem Advent ihres Lebens das Weihnachtsfest bereiten. 

Das Requiem ist am 22. Dezember 2009, um 11 Uhr in der Propsteikirche St. Laurentius in Arnsberg. Die Beisetzung ist anschließend auf dem Waldfriedhof in Arnsberg. 



Gabriele Eifler
Diözesanbeauftragte


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