Sächsische Sternsinger besuchen Bundeskanzlerin Merkel und segnen die Sächsische Staatskanzlei

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Sternsinger in der Sächsischen Staatskanzlei am 6.1.2009

Dresden/Berlin, 22.12.2009 (KPI): Eine Sternsinger-Gruppe aus der katholischen Pfarrei Heilige Familie, Zwickau, vertritt am Montag, dem 4. Januar, ab 11 Uhr das Bistum Dresden-Meißen beim traditionellen Empfang bei Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Westsachsen hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 52. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ermittlung der diözesanen Vertreter per Losentscheid hatten sie zudem das nötige Glück.

Ins Bundeskanzleramt bringen die "Heiligen Drei Könige" seit 1984 jedes Jahr ihren Segen "Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus". Merkel empfängt die Kinder bereits zum fünften Mal in ihrer Amtszeit. Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen repräsentieren in Berlin die 500.000 Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest am 6. Januar an der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen beteiligen werden. "Kinder finden neue Wege" heißt das Leitwort der kommenden Aktion, das Beispielland ist der Senegal. Dabei soll deutlich werden, dass sich gerade Kinder in den so genannten Entwicklungsländern immer wieder neu auf den Weg machen müssen, um sich weiterzuentwickeln, für ihre Zukunft zu sorgen und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Sternsinger in der Sächsischen Staatskanzlei

Am Mittwoch, dem 6. Januar, um 11 Uhr werden viele der "kleinen Könige" aus dem Bistum Dresden-Meißen beim Empfang in der Dresdner Staatskanzlei dabei sein und auch dieses Haus segnen. In Vertretung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird Staatsminister Dr. Johannes Beermann die Sternsinger begrüßen.

Informationen zur Sternsingeraktion

Wer zwischen dem 30. Dezember und dem 6. Januar in Städten und Dörfern unterwegs ist, wird ihnen vermutlich irgendwann einmal begegnen: den als Könige verkleideten Kindern, die mit einem, manchmal beleuchteten Stern durch die Straßen ziehen. Sie segnen die Wohnungen ebenso wie Rathäuser und öffentliche Einrichtungen der Städte und Gemeinden und verkünden dabei die Frohe Botschaft von der Menschwerdung Gottes. Zugleich sammeln sie Geld für Kinder in Not. In vielen Gemeinden beteiligen sich auch evangelische Kinder an der Sternsingeraktion.

Seit ihrem Start vor 50 Jahren hat sie sich zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Rund 53.700 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Bei der Aktion zum Jahresbeginn 2009 sammelten die Mädchen und Jungen aus 12.087 Pfarrgemeinden 39,5 Millionen Euro. Davon stammen fast 248.500 Euro von Sternsingern aus den 106 Pfarreien im Bistum Dresden-Meißen. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, soziale Integration, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und Nothilfe.

Träger des Dreikönigssingens sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die bundesweite Eröffnung der 52. Aktion findet am 29. Dezember in Hamburg statt. Dazu werden mehr als 1.000 Mädchen und Jungen erwartet.


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