Filmtipp: Von Menschen und Göttern

Prädikat "bischofs-getestet und für sehr sehenswert befunden!"


Von Menschen und Göttern

Startet im Kino: Von Menschen und Göttern.

Dresden/Leipzig, 15.12.10: Es ist ein Film, der so gar nicht adventlich daherkommt. Und trotzdem: es ist auch ein Film, der das Ringen um Nächsten- und Friedensliebe in den Blickpunkt stellt und der damit auf seine ganz eigene Weise zum nahen Weihnachtsfest besonders passt. Im Dresdner "Programmkino Ost" und im Leipziger "Passage Kino" startet morgen, 16. Dezember, der Film "Von Menschen und Göttern".

Zum Inhalt: In einem Kloster in den Bergen Algeriens leben neun französische Mönche ein friedliches, asketisches Leben, ihrem Glauben und der Hilfe anderer verpflichtet. Aus den unwegsamen Berghängen vor den Klostermauern haben sie blühende Gärten geschaffen, die Menschen aus den umliegenden Dörfern finden bei ihnen immer Unterstützung, ob bei medizinischen Fragen oder anderen Nöten. Als in der Nähe des Klosters eine Gruppe von Gastarbeitern von islamistischen Rebellen getötet wird, wird den Mönchen jedoch klar, dass der schon lange schwelende Konflikt zwischen algerischen Regierungstruppen und den Rebellen immer näher an sie herankommt. Er wird auch vor den Toren ihres Klosters nicht halt machen, und ihr christlicher Glaube kann sie in große Gefahr bringen.

Startet im Kino: Von Menschen und Göttern

Bleiben oder gehen - die Mönche sind unschlüssig.

Man legt ihnen nahe, das Kloster zu verlassen, doch sie zögern. Die Mönche diskutieren, zweifeln, ringen mit sich und ihrem Glauben. Was tun angsichts zweier drastischer Einsichten: Dem Wissen, dass ein Bleiben Leben unter ständiger Lebensgefahr bedeutet. Und gleichzeitig zu spüren, dass man gerade jetzt und hier am meisten gebraucht wird.

Auf realen Tatsachen basierend beschreibt Regisseur Xavier Beauvois in VON MENSCHEN UND GÖTTERN die Geschichte der Trappisten-Mönche von Tibhirine, die 1996 auf brutale und nie aufgeklärte Weise ums Leben kamen. In bezwingend schönen Bildern, rhythmisch angepasst an das asketische Klosterleben, offenbart der Film, wie sich die Mönche in einer zunehmend gewalttätigen Welt den Glauben an die eigene Vernunft und die eigenen Überzeugungen bewahren und für das eintreten, was ihnen am wichtigsten ist: die Nächstenliebe.


In einer Sondervorführung hatte Bischof Reinelt bereits Gelegenheit, sich den Film anzusehen. Sein Urteil: "Sehr sehenswert!"

Mehr Informationen zum Film unter
www.vonmenschenundgoettern-derfilm.de/



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