Frohe und gesegnete Weihnachten!

Wissenswertes und Termine

Krippe in der Kathedrale

Die Weihnachtskrippe in der Dresdner Kathedrale.

Dresden, 21.12.2012 (KPI): Zu Weihnachten feiern Christen weltweit das Fest der Geburt Jesu Christi. Der Hauptfesttag ist der 25. Dezember, doch nach altem Brauch beginnen die Feierlichkeiten bereits am Vorabend, dem 24. Dezember, mit dem "Heiligen Abend". Am späten Nachmittag des 24.12. sind vor allem Kinder und Familien zu Wortgottesdiensten mit Krippenspielen in die Kirchen eingeladen; im Mittelpunkt dieser Feiern steht die Geburt Jesu.

Der Hauptgottesdienst, die Feier der Christnacht, oft Christmette genannt, folgt in den Gotteshäusern dann am späten Abend. Auch in den 97 Pfarreien im Bistum Dresden-Meißen, das den Großteil Sachsens und weite Teile Ostthüringens umfasst und in dem fast 140.000 Katholiken leben, werden zu dieser Feier eine große Zahl von Gläubigen in den Kirchen erwartet.

Am Morgen des 25. Dezember feiern Christen überall auf der Welt in festlichen Gottesdiensten den eigentlichen Weihnachtstag. Weihnachten heißt soviel wie heilige, geweihte Nacht und meint die Nacht, in der Jesus geboren wurde. Weihnachten ist das Fest seiner Geburt. Nach christlichem Verständnis wurde Gott in Jesus Mensch und war Jesus zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch. In ihm, so sagt es der christliche Glaube, hat sich Gott den Menschen mitgeteilt, in ihre Geschichte hineinbegeben, sich ihrer erbarmt und ihnen das Heil geschenkt. Deshalb gilt Weihnachten als Fest der Liebe.

Weihnachten in der Dresdner Kathedrale

In der Dresdner Kathedrale (früher Katholische Hofkirche) feiert Dompfarrer Klemens Ullmann an Heiligabend, 24. Dezember, um 22 Uhr die Christnacht. Dem feierlichen Kapitelsamt zum Weihnachtsfest am 25. Dezember um 10.30 Uhr steht Diözesanadministrator Michael Bautz vor. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst mit der Messe in d-Moll für Soli, Chor und Orchester von Johann Adolph Hasse. Unter der musikalischen Leitung von Kirchenmusikdirektor Matthias Liebich singen und musizieren Solisten der Sächsischen Staatsoper, die Dresdner Kapellknaben, der Kathedralchor Dresden, Domorganist Thomas Lennartz sowie Mitglieder der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

Das traditionsreiche Krippenspiel der Dresdner Kapellknaben in der Kathedrale wird am 24. Dezember um 16 Uhr aufgeführt. Interessierte sind bereits zur Generalprobe für das Krippenspiel eingeladen: am 22. Dezember um 15.30 Uhr.

Rund um Weihnachten – in Chemnitz, Dresden und Leipzig

Die ARD überträgt im Fernsehen am 24. Dezember um 23.15 Uhr die Christmette aus der Herz-Jesu-Kirche in Dresden-Johannstadt.

Bereits zum vierten Mal lädt die Pfarrei St. Antonius, Dresden-Löbtau, am Heiligabend, 24. Dezember, um 20.30 Uhr Nichtchristen und Suchende sowie alle, die an diesem Abend "etwas für die Seele brauchen", zu einer Weihnachtsbesinnung in ihre Kirche (Bünaustr. 10) ein. Das Vorbereitungsteam möchte damit eine "Auszeit" vom Weihnachtstrubel anbieten – zum Luft-Holen und zum Zur-Ruhe-Kommen, um Weihnachten neu und anders wahrnehmen zu können. Dazu werden Texte vorgetragen, gemeinsam bekannte Weihnachtslieder gesungen und etwas von dem erzählt, was Weihnachten ursprünglich für Christen bedeutet – in einer Sprache, die Menschen von heute und auch von "draußen" verstehen.

Ein deutliches Zeichen ökumenischer Gastfreundschaft findet sich in Leipzig: Solange die neue Propsteikirche noch nicht fertig ist, feiert die Propsteipfarrei ihre Christmette traditionell am 24. Dezember um 22 Uhr in der evangelischen Nikolaikirche.

Am Heiligen Abend bieten Jesuitenpater Bernd Knüfer und Susanne Schneider von den Missionarinnen Christi eine „Christmette für Suchende“ im Stadtzentrum von Leipzig an. Die Feier beginnt um 22 Uhr im Raum der Stille in der Kontaktstelle der katholischen Kirche für Lebens- und Glaubensfragen (Hainstraße 12/14). Der Ablauf wird so gestaltet, dass er zum einen den "Gehalt" eines katholischen Gottesdienstes beinhaltet. Zum anderen sollen auch religiös unerfahrene Gäste verstehen und nachvollziehen können, was sie feiern. Im Anschluss ist Gelegenheit, bei Tee und Wein noch etwas zusammenzubleiben.

Die Pfarrei St. Antonius in Chemnitz lädt für den ersten Weihnachtsfeiertag, den 25. Dezember, um 17 Uhr vor allem junge Familien zur "Waldweihnacht" ein. Bei einem gemeinsamen Weg durch Schrebergärten zum sogenannten Wasserpark wird auf kindgemäße Weise das Geheimnis von Weihnachten gedeutet. Die "Waldweihnacht", zu der auch Nichtchristen eingeladen sind, beginnt und endet in der Erfenschlager Str. 27.

Weihnachtsgottesdienst-Zeiten im Internet finden

Wann und wo zwischen Heiligabend und Neujahr Gottesdienste stattfinden, diese Frage beantwortet ein gemeinsamer Online-Dienst der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland. Unter www.weihnachtsgottesdienste.de haben bundesweit Kirchgemeinden beider Konfessionen ihre Messfeiern und Gottesdienste an den Feiertagen von Heiligabend bis Neujahr eingetragen. Das Portal ist für alle Besucher zur Recherche geöffnet. Gesucht werden kann über die Ortsangabe oder über die Postleitzahl. Die Nutzer erfahren so, in welcher Kirche zu welcher Uhrzeit etwa in Sachsen oder Thüringen die Christmetten gefeiert werden. Einige Gemeinden geben zusätzlich Auskunft darüber, ob ein Krippenspiel aufgeführt wird.

Feierliche Jahresschlussandacht

Die festliche Jahresschlussandacht feiert das Domkapitel an Silvester um 16 Uhr in der Dresdner Kathedrale. Die Andacht wird traditionell von den Dresdner Kapellknaben gestaltet, dabei erklingt auch das beliebte "Te Deum" in D von Johann Adolph Hasse.



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