175.000 Euro Bauhilfe für die Propsteikirche in Leipzig

Generalvorstand des Bonifatiuswerkes beschließt Förderung für 2014

Bonifatiuswerk

Paderborn, 18.12.2014: Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken fördert im kommenden Jahr den Neubau der Propsteikirche in Leipzig im Bistum Dresden-Meißen mit 175.000 Euro. Das beschloss der Generalvorstand des Diaspora-Hilfswerkes unter Vorsitz des neuen Präsidenten Heinz Paus in Paderborn. Seit 2007 bis zur heutigen Umsetzung hat das Bonifatiuswerk insgesamt 1.375 Millionen Euro für den Neubau zur Verfügung gestellt. Zusätzlich übernimmt das Bonifatiuswerk die Verwaltung der zweckgebundenen Spendengelder für die Propsteigemeinde.

„Wir möchten die katholischen Christen dort stärken, wo sie in ihrer direkten Lebensumgebung nur selten eine kraftspendende Gemeinschaft im Glauben erleben“, sagte Paus. Zugleich verwies der Präsident auf die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes: „Dort, wo man sich mit dem eigenen Glauben in einer extremen Minderheitensituation befindet, ist es eine enorme Herausforderung, den Glauben an die kommende Generation weiterzugeben. Hierbei bietet das Bonifatiuswerk seine Hilfe an.“



Mit rund sieben Millionen Euro fördert das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2014 Projekte in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und dem Baltikum. Das beschloss der Generalvorstand des Diaspora-Hilfswerkes unter Vorsitz des neuen Präsidenten Heinz Paus in Paderborn. „Wir möchten die katholischen Christen dort stärken, wo sie in ihrer direkten Lebensumgebung nur selten eine kraftspendende Gemeinschaft im Glauben erleben“, sagte Paus. Zugleich verwies der Präsident auf die Unterstützung der Kinder- und Jugendhilfe des Bonifatiuswerkes: „Dort, wo man sich mit dem eigenen Glauben in einer extremen Minderheitensituation befindet, ist es eine enorme Herausforderung, den Glauben an die kommende Generation weiterzugeben. Hierbei bietet das Bonifatiuswerk seine Hilfe an.“

2,75 Millionen Euro stehen im kommenden Jahr für 56 Bauprojekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum zur Verfügung. Weitere 350.000 Euro sind für eilbedürftige Baumaßnahmen vorgesehen. In Deutschland werden 32 Bauprojekte mit einem Fördervolumen von 1,7 Millionen Euro, in Nordeuropa 14 Bauprojekte mit 700.000 Euro und in Estland und Lettland zehn Bauprojekte mit rund 370.000 Euro unterstützt. Besonders im Blick: der Erhalt von lebendigem Glaubensleben vor Ort in extremer Diaspora. So bildet in der Bauhilfe die Sanierung und Renovierung von Kirchen, Gottesdiensträumen und Gemeindehäusern einen zentralen Schwerpunkt. Mit dem Neubau und Kauf von Kirchen, Gottesdiensträumen und Gemeindehäusern werden insbesondere neue Orte kirchlichen Lebens unterstützt.

Insgesamt 2,7 Millionen Euro bewilligte der Generalvorstand für Projekte der Kinder- und Jugendhilfe sowie für Projekte der Glaubenshilfe. In Deutschland umfasst die Kinder- und Jugendhilfe ein Fördervolumen von 1,8 Millionen Euro, in Nordeuropa von 240.000 Euro sowie in Estland und Lettland von 60.000 Euro. Dabei bilden Religiöse Kinderwochen (RKW), katholische Kindergärten in Ostdeutschland und diakonisches Engagement wie ambulante Kinderhospizdienste wichtige Schwerpunkte. Für RKW stehen 440.000 Euro zur Verfügung, für katholische Kindergärten 610.000 Euro und für die Kinder- und Jugendpastoral 100.000 Euro. Zudem werden religiöse Bildungsmaßnahmen mit 90.000 Euro und die religiöse Vorschulerziehung mit 150.000 Euro unterstützt. Für besondere diakonische und pastorale Aufgaben sowie für Projekte in der Glaubenshilfe stehen 300.000 Euro zur Verfügung, zudem 100.000 Euro für missionarische Projekte und 600.000 Euro für Personal in den missionarischen Projekten. Die Personalstellen sollen primär nicht kirchengebundenen Menschen einen Zugang zu Fragen und Themen des Glaubens und der Kirche eröffnen.

Die Verkehrshilfe investiert im kommenden Jahr 860.000 Euro in neue BONI-Busse. Seit der Gründung der Verkehrshilfe 1949 wurden bereits mehr als 3.400 Fahrzeuge gefördert. Pro Jahr werden bis zu 50 Fahrzeuge finanziert, dabei übernimmt das Bonifatiuswerk zwei Drittel der Kaufsumme, rund 20.000 Euro pro Fahrzeug.

Zusätzlich werden 150.000 Euro den Diözesan-Bonifatiuswerken zur Verfügung gestellt. Der Generalvorstand hat zudem festgelegt, die Ausrichtung des Bonifatiuswerkes als ein Hilfswerk für den Glauben weiter zu schärfen. Für die Zukunft sei es sehr wichtig, mehr missionarische Impulse in den Blick zu nehmen und zu fördern, sagte Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Zudem verdeutlichte der Generalvorstand, wie wichtig ein Aufbruch zu einem neuen Miteinander im Bonifatiuswerk mit seinen Diözesanwerken sei, um so die Diözesan-Bonifatiuswerke zu stärken und ihnen ein Gesicht zu geben.
 

Informationen zum Bonifatiuswerk

Das Bonifatiuswerk unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Mit seinen vier Hilfsarten (Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe) fördert das Bonifatiuswerk Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum.

Von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Förderung der Diaspora-Seelsorge beauftragt, sammelt das Werk Spenden und stellt diese bspw. für den Bau von Kirchen und Gemeindezentren, für die Kinder- und Jugendseelsorge und für sozialkaritative Jugendprojekte als Hilfe zur Selbsthilfe projektgebunden zur Verfügung. Gefördert werden so die Weitergabe des Glaubens, Orte der Begegnung und der Gemeinschaft sowie die pastorale Begleitung von katholischen Christen.

Patrick Kleibold




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