Selber Arrangements zu Liedern schreiben und mit anderen zusammen aufführen

Rückblick auf das Musikerwochenende Mitte November

beim Gottesdienst im Winfriedhaus
Beim Sonntagsgottesdienst im Winfriedhaus

Schmiedeberg, 16.12.2013: "Spielt mit eurer Band ein Lied aus dem neuen Gotteslob!" Das war eine der Aufgaben, die von den über fünfzig Musiker(inne)n und Sänger(inne)n beim Musikerwochenende vom 15.-17. November im Winfriedhaus Schmiedeberg zu lösen war. Hierfür stellte der Leipziger St. Benno-Verlag Probeexemplare zu Verfügung; außerdem waren die aktuellen Dreifaltigkeitshefte (Songs) für die Jugendlichen bereitgestellt. Die Teilnehmenden waren zwischen 13 und 30 Jahre alt und hatte sehr unterschiedliche Erfahrungen mit eigenen Bands, aber ein gutes Miteinander und viel Erfahrungstausch prägten das Wochenende.

Erarbeiten in Gruppen
In Gruppen wurden die Lieder aufführungsreif vorbereitet.

Aus allen Teilnehmern wurden kurzerhand sechs Projektbands gebildet, die innerhalb der drei Tage mehrere Lieder aufführungsreif vorzubereiten hatten. Unter der Anleitung von erfahrenen Musikern erarbeiteten sie sich Melodien und Arrangements, legten Rhythmus und Solostellen fest. Schwierig war oft, die unterschiedlichen Ansprüche, Erfahrungen und Instrumente zu bündeln. Elektrisch abgenommene Streicherinstrumente mussten mit herkömmlichen Bandinstrumenten wie Gitarre und Keyboard, Blech- und Holzbläsern und sogar einem Dudelsack unter einen Hut gebracht werden. Alle Lieder wurden in einem Werkstattkonzert am Samstagabend präsentiert.

Konzert
Beim Konzert am Sonnabend-Abend

Das neue Gotteslob

Auch wer den durch die Projektbands gestalteten Gottesdienst am Sonntag besuchte, stellte fest, dass die Ergebnisse gut innerhalb der jugendlichen Altersgruppe und in den Gemeinden bestehen können. Die Gottesloblieder klangen populär. Also so, wie Musik heute in Konzerten, Clubs oder aus Kopfhörern klingt. Die Melodien wurden erfrischend rhythmisch präsentiert, Bläser- und Gitarrenriffs akzentuiert eingesetzt. Es gab herkömmliche Liedinterpretationen, Arrangements mit Rap- und Blueselementen und aktuelle Sounds. Gefühlvolle Gesangsstellen wechselten mit eingängigen Kehrversen für die Gemeinde.
 
Gruppenbild

Festzuhalten bleibt, dass die jungen Musiker ihren Glauben gern mit populären Mittel ausdrücken und dass das gut klingen kann. Rhythmus und Groove lassen Hoffnung und Vertrauen fühlbarer werden. Gott lässt sich durchaus populär loben, nicht nur beim jährlichen Bandtreffen.
 
Veranstalter des Musikerwochenendes waren die Bistumsjugendseelsorge gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Junge Musik im Bistum Dresden-Meißen (AGJM) und der AKD (Arbeitsgemeinschaft katholischer Kinder- und Jugendorganisationen im Bistum Dresden-Meißen).
 
Die AGJM - Arbeitsgemeinschaft Junge Musik im Bistum Dresden-Meißen - ist der ehrenamtliche Zusammenschluss von Bands, Chören und einzelnen Musikern, die sich für populäre Musik im Gottesdienst und Verkündigung einsetzen. Sie organisiert Konzerte, bietet musikalische und technische Unterstützung und fördert die Bandarbeit durch Weiterbildung und Preisverleihungen. In diesem Jahr unterstützte sie neben Chorleiterschulungen, Kinder- und Jugendchortreffen auch das deutsch-amerikanische Projekt „Crimmitschau gospelt“. 
 

Text: Markus Guffler/bks
Fotos: bks
 



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