Bistum Dresden-Meißen erhöht Fonds für Migranten und Flüchtlinge

von 50.000 auf 100.000 Euro

Dresden, 22.12.2014 (KPI): Das Bistum Dresden-Meißen hat den Bischöflichen Fonds für die Hilfe von Migranten und Flüchtlingen von bisher 50.000 Euro auf 100.000 Euro erhöht. Das Geld ist für die Ersthilfe von Betroffenen bestimmt und wird vom Caritasverband für das Bistum Dresden-Meißen verwaltet. „Antragsberechtigt sind Flüchtlinge und Migranten, die sich im Bistum Dresden-Meißen aufhalten und sich in einer besonderen Notlage befinden“, sagt Caritasdirektor Matthias Mitzscherlich. Damit soll vor allem Familien mit Kindern geholfen werden. Die Mittel stehen für die Beschaffung von Haushaltsgegenständen wie Waschmaschine, Herd, Kühlschrank, aber auch Bekleidung, in dieser Jahreszeit besonders Winterbekleidung, sowie medizinischer Versorgung zur Verfügung. Es kann ein Zuschuss bis zu 500 Euro gewährt werden. Darüber hinaus können Dolmetscherdienste, die im Beratungs- und Begleitprogramm erforderlich sind, bezuschusst werden. Zudem werden Projekte in den Pfarrgemeinden gefördert, in denen sich Ehrenamtliche um Flüchtlinge und Migranten kümmern.

Positive Seiten der Zuwanderung würdigen

Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen ruft weiterhin dazu auf, die positiven Seiten der Zuwanderung gesellschaftlich stärker zu würdigen. Zuwanderer seien eine Bereicherung für die Gesellschaft, betonte Caritasdirektor Mitzscherlich. Statt beim Thema Migration immer zuerst an Probleme zu denken, sollten die gesellschaftlichen Akteure eine Kultur entwickeln, die „die Fremden willkommen heißt, besonders die Menschen, die auf der Flucht vor den gesellschaftlichen Verhältnissen in ihren Herkunftsländern sind.“ 



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