Pfarrer i.R. Josef Kuschnik (81) verstorben

Requiem und Beerdigung am 30. Dezember 2014 in Kamenz

Kreuz aus Wassertropfen








O Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes,
der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
O komm und erleuchte, die da sitzen
in Finsternis und im Schatten des Todes.




Gott, der Herr über Leben und Tod, hat den Priester des Bistums Dresden-Meißen

Josef Kuschnik, Pfarrer in Ruhe

am 21. Dezember 2014 in sein himmlisches Reich gerufen. Josef Kuschnik wurde am 4. Juli 1933 in Breslau geboren und am 29. Juni 1960 in Bautzen zum Priester geweiht.

 

Stationen seines priesterlichen Wirkens waren:

- Kaplan in Werdau (1960), Radeberg (1963), Zittau (1963)
- Domkaplan in Bautzen (1966) und Kaplan in Bautzen „Unserer Lieben Frau“
- Pfarrer in Kamenz (1975), zugleich Pfarrer in Königsbrück (1993)
- Ruhestand in Kamenz seit 2005

Josef Kuschnik kam als Kind infolge des Krieges nach Grimma und erlernte den Beruf eines Drehers. In Dresden holte er sein Abitur nach und wurde im Herbst 1954 zum Theologiestudium in Erfurt angenommen. Von 1958 bis 1960 absolvierte er das Pastoralseminar in Neuzelle.

Nach 15 Dienstjahren als Kaplan wurde ihm die Pfarrei St. Maria Magdalena in Kamenz anvertraut, die er mit großem Eifer 30 Jahre lang leitete. Zusätzlich wählten ihn die Mitbrüder für die Zeit von 1975 bis 1994 zum Stellvertretenden Dekan des Dekanates Kamenz. Von 1980 bis 1995 betreute Pfarrer Kuschnik überdies die Strafgefangenen in der JVA Bautzen. Kennzeichnend für das Wirken des von den Gläubigen sehr geschätzten Seelsorgers waren die enge Verbindung zur Kolpingfamilie und eine rege Bautätigkeit. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand übernahm Pfarrer Kuschnik Vertretungsdienste, soweit es seine Kräfte zuließen.

Die letzten Lebensjahre waren von Krankheit und Operationen begleitet, so dass sein Umzug in eine Pflegestation bevorstand. Nach einer Herzoperation im Klinikum Kamenz verschlechterte sich sein Zustand unumkehrbar. Unseren Dank für seinen priesterlichen Dienst verbinden wir mit der Zuversicht, dass Josef Kuschnik nun dem Ruf seines Herrn in die ewige Freude gefolgt ist. Alle Mitbrüder und Gläubigen bitte ich um ihr Gebet für den Verstorbenen.

Die Gebetsstunde mit Möglichkeit zur Abschiednahme ist am Montag, dem 29. Dezember 2014 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Kamenzer Pfarrkirche.
Das Requiem feiern wir am Dienstag dem 30. Dezember 2014, 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena, Talstraße 14, 01917 Kamenz.
Die Beerdigung findet im Anschluss daran auf dem Katholischen Friedhof in Kamenz statt.

R. I. P.

Dresden, am 22. Dezember 2014



Dr. Heiner Koch
Bischof von Dresden-Meißen



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