Arbeitsgemeinschaft befasst sich mit der Situation des Winfriedhauses Schmiedeberg

"AG Jugendhaus" nahm am 11. Dezember die Arbeit auf

Das Winfriedhaus Schmiedeberg.Dresden, 16.12.2015: Am 11. Dezember hat erstmals die „AG Jugendhaus“ getagt. Unter Leitung von Ordinariatsrätin Elisabeth Neuhaus, der Hauptabteilungsleiterin Pastoral und Verkündigung im Bischöflichen Ordinariat, wird die AG eine Vorlage zur Zukunft eines Jugendhauses im Bistum Dresden-Meißen erstellen. Denkbar sind dabei unterschiedliche Optionen. Maßgeblicher Aspekt der Arbeitsgruppe soll die zeitgemäße Form der Beheimatung für Jugendliche sein. Neben katholischen sollen auch ungetaufte Heranwachsende in den Blick genommen werden. Auftrag der Arbeitsgruppe ist es, eine Entscheidungsvorlage zu erstellen, die dem neuen Bischof von Dresden-Meißen vorgelegt wird.

Von der Tagung berichtet Bistumsjugendseelsorger Pfarrer Ralph Kochinka: „Wir haben unsere Erwartungen an die AG, unsere Hoffnungen und Sorgen zusammengetragen. Außerdem rückten wir die Rahmenbedingungen unserer Arbeit in der AG ins Bewusstsein. Dabei war zum einen von großer Bedeutung, dass es ein großes öffentliches Interesse an der Zukunft des Winfriedhauses in unserem Bistum gibt, zum anderen, dass die Ansprüche an die Arbeit in der AG sehr hoch sind. In vergleichsweise kurzer Zeit gilt es, eine komplexe Fragestellung zur Zukunft eines Jugendhauses kompetent und umfassend zu bearbeiten.“

Die Arbeitsgruppe plant, besonders die Meinung von Jugendlichen in die einzelnen Prozess-Schritte einzubeziehen. Jugendreferent Kretschmer-Stöhr: „Allen ist bewusst, dass diese Arbeit, vor allem auch die Aspekte der Partizipation, unter schwierigen Bedingungen getan werden müssen. Vieles bräuchte mehr Zeit. Aber der Zielpunkt, zu dem die Entscheidungsvorlage erstellt sein soll, bleibt Ende August 2016.“ In einer ersten Phase wird die Arbeitsgruppe nun anhand von Studien, Jugendkonzeptionen und Reflexionen aktuelle Konzepte der Jugendarbeit und das Leben von Jugendlichen heute analysieren. Bei einem nächsten Treffen Ende Januar sollen daraus pastorale Grundlinien und Visionen abgeleitet werden. Zu verschiedenen Bereichen wird die AG auch weitere Experten in die eigenen Beratungen einbeziehen.
Dass auf die Beratungsrunde anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgaben zukommen, ist den Mitgliedern der AG durchaus bewusst. Bistumsjugendreferent Benno Kretschmer-Stöhr: „Es überwiegt jedoch die Zuversicht, im gemeinsamen Beten und Denken, im Hören und Diskutieren eine gute Vorlage zu erarbeiten, die so gut als möglich dem Leben der Jugendlichen, den gegebenen Rahmenbedingungen und Gottes Ruf gerecht wird.“
 
Mitglieder der AG sind:
Elisabeth Neuhaus, Leiterin Hauptabteilung Pastoral und Verkündigung
Pfarrer Ralph Kochinka, Bistumsjugendseelsorger
Uwe Pohl, Geschäftsführer Jugendseelsorge und LAGS
Christina Händler, Bistumsjugendreferentin
Benno Kretschmer-Stöhr, Bistumsjugendreferent
Angelika Fischer, Dekanatsjugendreferentin Dresden
Kaplan Martin Kochalski, Kaplan in der VG Dresden-Nord
Dr. Peter-Paul Straube, Leiter Bischof-Benno-Haus Schmochtitz
Stephan Schubert, Referent Bistumskinderseelsorge



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