Eröffnung des Reformationsgedenkjahrs im Bautzener Dom

am 6. Januar mit Landesbischof Rentzing und Bischof Timmerevers

Im Bautzener St. Petri-Dom, der ältesten Simultankirche Deutschlands, erinnert ein Trenngitter an die Teilung der Kirche in einen katholischen und einen evangelischen Teil.Bautzen, 03.01.2017: Mit einem ökumenischen Festgottesdienst wird für Sachsen am Freitag, 6. Januar, um 18 Uhr im Bautzener St- Petri-Dom das Gedenkjahr an 500 Jahre Reformation eröffnet. An der um 18 Uhr beginnenden Feier mit Landesbischof Carsten Rentzing und Bischof Heinrich Timmerevers nimmt auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich teil. Es predigt der evangelisch-lutherische Moskauer Erzbischof Dietrich Brauer.

Die Feier soll die gewachsenen ökumenischen Beziehungen zwischen den Kirchen der Reformation und der römisch-katholischen Kirche würdigen. Zudem solle sie an die Bedeutung der Reformation für gesellschaftliche Entwicklungen erinnern. Eröffnet werde das Jubiläumsjahr deshalb im Bautzener Dom, der seit der Reformationszeit von beiden großen Kirchen genutzt wird, und unter Beteiligung von Vertretern aus Politik und Gesellschaft. Zudem trage die Feier den in der Region lebenden Sorben Rechnung. So würden Teile des Gottesdienstes in die Sprache der slawischen Volksgruppe übersetzt.



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