Freude am Einfachen

Jugendliche aus Sachsen und Thüringen reisten gemeinsam nach Taizé

Die Freude an den einfachen Dingen prägte die Tage in Taizé - auch beim Essen.

Die Freude an den einfachen Dingen prägte die Tage in Taizé - auch beim Essen. Foto: Lutz Kinmayer

Gera / Taizé (Frankreich), 26.04.2017: In diesem Jahr waren in der Osterwoche vom 16. bis 23. April mehr als 4.500 Jugendliche aus verschiedenen Ländern in den kleinen Ort Taizé im französischen Burgund gereist. Unter ihnen auch 54 Jugendliche und junge Erwachsene, die mit der Dekanatsjugend Gera teilnahmen. Diese Gruppe setze sich aus Kleingruppen aus dem Dekanaten Gera, Plauen, Chemnitz und Zwickau zusammen. Aber auch Einzelreisende, die sich für die gemeinsamen Tage interessierten, waren wieder dabei.

Im ökumenisch geprägten Taizé fanden viele Begegnungen untereinander statt, beispielsweise beim Essen-Anstehen. Neben allgemeinen Dingen drehten sich die Gespräche vor allem über den eigenen Glauben, hier waren auch Fremdsprachenkenntnisse gefordert. Aber auch die Lage in der politischen Gesellschaft war oft Thema. In Frankreich gehört die Präsenz des Militärs auch bei Kirchen zum gewohnten Bild. Das war für manchen Jugendlichen neu und ungewohnt.

Mehrsprachig waren ebenfalls die Gebetszeiten. Deren Lieder und Gebete wurden abwechselnd in den verschiedenen Sprachen gehalten und so konnten auch manch schlecht ausgeprägte Französisch-Kenntnisse ausgeglichen werden. In der großen Kirche, in der alle auf dem Boden saßen oder knieten, war es besonders beeindruckend, wie selbstverständlich die verschiedenen Konfessionen, Nationen und Generationen gemeinsam ihren Glauben an den
auferstandenen Jesus Christus feierten.

Nach einer langen, aber sicheren Heimfahrt nahmen die Teilnehmenden zu Hause voneinander Abschied.

Text/Fotos: Gemeindereferent Lutz Kinmayer / Dekanatsjugend Gera              


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Fotos: Lutz Kinmayer



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