Stellvertretende Katholikenratsvorsitzende Elke Herrmann (61) verstorben

am 21. Dezember in Crimmitschau

Elke Herrmann. Foto: Katholikenrat im Bistum Dresden-Meißen

Elke Herrmann

Der Katholikenrat im Bistum Dresden-Meißen trauert um seine stellvertretende Vorsitzende Elke Herrmann. Am 21. Dezember verstarb sie nach längerer Krankheit im Alter von 61 Jahren in Crimmitschau.

Elke Herrmann hat sich durch ihr vielfältiges Engagement in Kirche, Gesellschaft und Politik um das Gemeinwohl im Freistaat Sachsen und im Bistum Dresden-Meißen verdient gemacht - ganz besonders in ihrer Heimat im Zwickauer Land. Ihr Engagement als Kreisrätin und als sächsische Landtagsabgeordnete lebte sie aus ihrer christlichen Überzeugung heraus. Seit Oktober 2010 war sie Mitglied des Katholikenrates, viele Jahre war sie hier im Vorstand tätig. Bei dieser Arbeit lag ihr stets am Herzen, die sich im Gebot der Nächstenliebe spiegelnde Menschenfreundlichkeit Gottes durch ein gerechtes und soziales Miteinander für alle Menschen konkret erlebbar zu machen. Geprägt durch ihre persönlichen Erfahrungen trat sie zudem für eine Kirche als Raum des freien Diskurses ein.

Ihre kämpferische Leidenschaft, ihre politische Erfahrung und ihre kompetente Arbeit haben wir ebenso sehr geschätzt wie auch ihre Sichtweise als erfahrene Mutter. Nach ihrer Zeit im Sächsischen Landtag hat sich Elke Herrmann besonders in der Vorbereitung des Katholikentages 2016 in Leipzig engagiert und zahlreiche Ideen für die weitere thematische Arbeit im Katholikenrat skizziert. Leider nahm ihr die Krankheit die Möglichkeit, ihre Vorhaben umzusetzen.

Möge Gott all ihr gutes Tun reich belohnen. Wir schließen Frau Elke Herrmann, ihre Familie und Freunde in unsere Gebete und Gedanken mit ein. 


Martina Breyer,
Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Dresden-Meißen



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