Vortrag zur Sprengung der Leipziger Uni-Kirche 1968

am Dienstag, 16. Januar, um 19 Uhr in der Pfarrei Dresden-Zschachwitz

Dresden, 10.01.2018: Unter dem Motto „Vernichtet, vergraben, neu entstanden“ berichtet Nikolaus Krause am Dienstag, 16. Januar 2018, 19 Uhr, in der Katholischen Pfarrei Heilige Familie Dresden-Zschachwitz (Meußlitzer Str. 108) über die Sprengung der Universitätskirche St. Pauli Leipzig im Jahr 1968. Er selbst protestierte damals gegen die Sprengung der 1240 geweihten Universitätskirche unter anderem mit einer Unterschriftensammlung und Sit-Ins am Karl-Marx-Platz.

Nikolaus Krause wurde deshalb verhaftet und verurteilt, saß 22 Monate im Gefängnis in Leipzig und Cottbus. Später war er evangelischer Pfarrer in Sebnitz, Dresden-Zschachwitz, Schülerpfarrer und bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2009 Seelsorger in der Universitätsklinik Dresden. Seither betreut er als Seelsorger todkranke Patienten auf der Palliativstation oder zu Hause im "Brücken-Team". Er gibt Vorlesungen und Unterricht bei Studenten und Pflegenden zu Spiritualität und Medizin.
Bei der Wiedereinweihung der neu erbauten Universitätskirche Leipzig am 3. Dezember 2017 gestaltete Nikolaus Krause den Festgottesdienst mit, indem er die Altarkerzen hereintrug.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.



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