Ausstellung in Zeitz: "Dialog der Konfessionen - Bischof Julius Pflug und die Reformation"

rund 250 Exponate über den letzten katholischen Bischof des Bistums Naumburg zu sehen

Zeitz, 08.06.2017: Mit Julius Pflug (1499-1564), dem letzten katholischen Bischof des Bistums Naumburg, beschäftigt sich eine vor kurzem eröffnete Ausstellung im sachsen-anhaltischen Zeitz. Pflug gilt als Vordenker der Ökumene: während der Reformationszeit wirkte er als von beiden Seiten geschätzter, wenngleich letztlich erfolgloser Vermittler zwischen Vatikan und Protestanten.

Die Schau unter dem Titel "Dialog der Konfessionen - Bischof Julius Pflug und die Reformation" gilt als eine der bedeutendsten ökumenische Ausstellung zum Reformationsgedenkjahr.

Sie präsentiert rund 250 Exponate im Museum Schloss Moritzburg, dem katholischen Dom Sankt Peter und Paul und der Stiftsbibliothek, die mit Pflugs umfassender Privatbibliothek als eine der wertvollsten der Reformationszeit gilt. Weiterer Ausstellungsort ist die nahe gelegene evangelische Hauptpfarrkirche Sankt Michael.

Das Wappen des alten Bistums Naumburg-Zeitz findet sich bis heute im Wappen des Bistums Dresden-Meißen. Es zeigt Schwert und Schlüssel gekreuzt als Attribute der Schutzheiligen St. Petrus und Paulus. Das Wappen des Bistums Dresden-Meißen vereinigt die Wappen der drei alten, vorreformatorischen Diözesen Meißen, Merseburg und Naumburg-Zeitz. Gebiete dieser drei Diözesen bilden das heutige Jurisdiktionsgebiet der Diözese Dresden-Meißen.

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