Überregionale Band "grooveB" in Dresden-Zschachwitz

Konzert am 28. Oktober, Gottesdienstgestaltung am 29. Oktober

Kath. Kirche Heilige Familie, DresdenDresden, 05.10.2017: Am Samstag, dem 28. Oktober, 19.30 Uhr, ist die überregionale Band „grooveB“ in der Pfarrkirche Heilige Familie, Dresden-Zschachwitz (Meußlitzer Str. 108) mit einem Konzert zu Gast. Am Sonntag, dem 29. Oktober, gestaltet sie dann um 10.30 Uhr den Gottesdienst.

Die Band „grooveB“ besteht seit etwa 12 Jahren und vereint Musikbegeisterte aus dem ganzen Bistum Dresden-Meißen. Die meisten der Musiker sind sich in den zurückliegenden 30 Jahren in unterschiedlichen Bands oder Chören musikalisch begegnet. In einzelnen Fällen reichen die Wurzeln der Zusammenarbeit sogar bis in die 1980er Jahre zurück. Wer aufgrund dieser Tatsache aber alte Männer mit langen Bärten erwartet, wird vom Altersquerschnitt der „grooveB“ sicherlich angenehm überrascht sein: Die Musik und die Inhalte der Lieder begeistern generationsübergreifend.

Die Bandmitglieder haben die Trennung der Konfessionen nie als Barriere gesehen, so dass die ökumenische Besetzung der Band für sie selbstverständlich ist. "Genau genommen wird dieser Umstand nicht thematisiert, und das nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil wir glauben, dass Gottes Gegenwart viel größer ist als unsere beschränkten Vorstellungen davon, was der rechte Glaube sei", erläutert Andreas Bayer, der Leiter der Band.

Die Band spielt ein Programm, das stark an Gospel und Soul orientiert ist - dies ist nicht zuletzt deswegen sicherlich verständlich, weil manche der Musiker seit dem Jahr 2000 in regelmäßigem Kontakt zu Gospelmusikern aus New Orleans stehen. "Daraus sind schon einige gemeinsame Projekte entstanden (Gospelworkshops in Schmochtitz und Bautzen / "Annaberg-Gospelt" / "Crimmitschau-Gospelt") und viel wichtiger: es sind echte Freundschaften entstanden, und wir lernen viel voneinander. Das Spannende für unsere Band ist dabei, dass wir einerseits die musikalischen Impulse aus der Gospelmusik aufnehmen, aber trotzdem nicht krampfhaft versuchen, wie ein schwarzer Chor oder eine Band aus New Orleans zu klingen. Wir möchten versuchen, sehr authentisch unser Lebensgefühl und unsere mitteleuropäischen Möglichkeiten, in diese Musik einzubringen", so Andreas Bayer.




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