„Brücken in die Zukunft“: Zwei Millionen Euro für Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau

Staatssekretär Herbert Wolff übergibt Bistum Förderbescheid

Dresden, 16.06.2017: Das Bistum Dresden-Meißen erhält als Träger zwei Millionen Euro für die Erweiterung und die Sanierung des Peter-Breuer-Gymnasiums in Zwickau. Den Förderbescheid für die Unterstützung des Vorhabens aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ übergab Umweltstaatssekretär Herbert Wolff heute am 16. Juni in Anwesenheit von Bischof Heinrich Timmerevers.

„Ich freue mich, dass wir dieses Projekt, das rund 3,3 Millionen Euro kosten wird, durch Fördermittel in Höhe von rund zwei Millionen Euro aus dem Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ unterstützen können“, sagte Staatssekretär Wolff. Die mit dem Bescheid zur Verfügung gestellten Steuermittel werden ergänzt durch Eigenmittel des Trägers sowie durch rund 10.000 Euro an Spenden.

Durch den Anbau kann der bisher in zwei Kellerräumen untergebrachte Speiseraum des innerstädtischen Gymnasiums durch eine freundliche Mensa ersetzt werden. Der Anbau im Innenhof erhält außerdem ein begehbares Dach mit einem „grünen Klassenzimmer“.


Freuen sich gemeinsam über den Förderbescheid für das Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau (v.l.n.r.): Christoph Pötzsch, Bischof Heinrich Timmerevers, Christoph Bernhard, Wilfried Lenssen, Staatssekretär Herbert Wolff. Foto: Michael Baudisch

Freuen sich gemeinsam über den Förderbescheid für das Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau (v.l.n.r.): Christoph Pötzsch (Katholisches Büro Sachsen), Bischof Heinrich Timmerevers, Christoph Bernhard und Wilfried Lenssen (Schulabteilung Bischöfliches Ordinariat), Umweltstaatssekretär Herbert Wolff. Foto: Michael Baudisch

„Von den etwa 2.200 Projekten, die aus dem Programm ‚Brücken in die Zukunft‘ finanziert werden, kommt fast jedes zweite aus dem Bildungsbereich. Das Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau ist dafür ein weiteres Beispiel. Es zeigt erneut, wie wichtig Investitionen in die Zukunft unserer Kinder sind“, so der Staatssekretär abschließend.

Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen von der kommunalen Seite sowie auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes vom Freistaat Sachsen. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.




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