Brücken in die Zukunft: 900.000 Euro für Kita St. Martin in Coswig

Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Umweltstaatssekretär Herbert Wolff übergaben Förderbescheid

(V.l.n.r.): Umweltstaatssekretär Herbert Wolff, Landtagspräsident Matthias Rößler, Astrid Winkler, Geschäftsführerin des Caritasverbandes im Dekanat Meißen und Günther Oertelt, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes im Dekanat Meißen. Foto: A. Schuppert

V.l.n.r.: Umweltstaatssekretär Herbert Wolff, Landtagspräsident Matthias Rößler, Astrid Winkler, Geschäftsführerin des Caritasverbandes im Dekanat Meißen und Günther Oertelt, 1. Vorsitzender des Caritasverbandes im Dekanat Meißen. Foto: A. Schuppert

Coswig, 13.02.2017: Das Kinderhaus „St. Martin“ in Coswig (Landkreis Meißen) hat 900.000 Euro aus dem Programm „Brücken in die Zukunft“ erhalten. Umweltstaatssekretär Herbert Wolff und Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler übergaben den Förderbescheid für die vorgesehene Erweiterung an den Caritasverbandes für das Dekanat Meißen e. V., Astrid Winkler, am 10. Februar.

Mit rund 900.000 Euro aus dem Budget „Sachsen“ soll die Kindertagesstätte von 97 auf 120 Plätze erweitert werden. Der erforderliche Platz wird mit einem neuen, zweistöckigen Verbindungsbau geschaffen, der zusätzliche Gruppen- und  Schlafräume, Sanitärtrakte sowie einen Projekt- und Mehrzweckraum enthalten wird.  Am bestehenden Gebäude sind Sanierungs- und Umbauarbeiten geplant. Dazu gehören die Neuanordnung von Wänden, die Sanierung des Dachs sowie der Umbau der Küche. Ein neu eingebauter Aufzug wird die Barrierefreiheit herstellen, um dem Konzept einer inklusiven Betreuung vollständig gerecht zu werden. Die Gesamtkosten betragen 1,2 Millionen Euro. Die Caritas setzt 300 000 Euro Eigenmittel ein. Umweltstaatssekretär Wolff und Landtagspräsident Rößler dankten dem Caritasverband als Träger für seine hervorragende fachliche Arbeit und hoben das Wirken freier Träger in der sächsischen Bildungslandschaft hervor.

„Die in Coswig vorgesehene Maßnahme wird der Stadt helfen, jedem Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Betreuungsplatz anzubieten“, so der Staatssekretär. „Das ist ein erneuter Beleg dafür, wie wichtig den Kommunen in Sachsen Investitionen sind, die unseren Kindern zu Gute kommen“. Etwa die Hälfte der rund 2 200 Projekte, die die Kommunen mit Hilfe des Programms ‚Brücken in die Zukunft‘ umsetzen wollen, betreffen die Bereiche Schulhausbau und Kindertagesstätten.

Die Kinder der Kindertagesstätte bedankten sich mit einer lustigen Inszenierung des Liedes von der Vogelhochzeit. Weil infolge der Erkrankung eines Kindes die Rolle der Eule in diesem szenischen Spiel vakant war, erklärte sich Staatsekretär Wolff spontan bereit, die Eule darzustellen, was allen Zuschauern und vor allem den Kindern großes Vergnügen bereitete.

Das Programm „Brücken in die Zukunft“ wurde vom Sächsischen Landtag im Dezember 2015 aufgelegt. Mit insgesamt 800 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in die kommunale Infrastruktur seit dem Jahr 1990. Es dient der weiteren Verbesserung der Infrastruktur in den sächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen. Die sächsischen Kommunen hatten im Vorfeld des Förderverfahrens Maßnahmepläne erstellt, die durch die Staatsregierung bestätigt wurden.

Etwa 156 Millionen Euro des Programms stammen aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes des Bundes. Jeweils 322 Millionen Euro stammen vom Freistaat und von der kommunalen Seite. Bei einem Fördersatz von bis zu 75 Prozent werden insgesamt Investitionen von mehr als eine Milliarde Euro ermöglicht.

SMUL/cp



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