Gemeindereferentin i.R. Regina Jensch (77) verstorben

Requiem und Beerdigung am 12. April in Dresden

Regina Jensch






„Ich bin die Auferstehung und das Leben.“

Joh 11,25





Gott, der Herr über Leben und Tod, hat die frühere Gemeindereferentin

Frau Regina Jensch

in den Abendstunden des 31. März 2018 in sein himmlisches Reich gerufen.

Regina Jensch, geb. Bauer, wurde am 9. Januar 1941 in Chemnitz geboren. Während sie in den Nachkriegsjahren ihre Schul- und Berufsausbildung absolvierte, fand sie eine erste geistliche Heimat in der Pfarrei St. Joseph Chemnitz. Im Laufe ihres Lebens erschloss sich ihr ein Zugang zur ignatianischen Spiritualität. Sie gehörte der Gemeinschaft Christlichen Lebens (GCL) an.

Bereits als junge Frau war sie wach und offen für den Anruf Gottes in ihrem Leben. Sie folgte ihm in den Dienst der Kirche: als Sekretärin der Dekanatsjugendseelsorge, als Seelsorgehelferin und Gemeindereferentin. Sie folgte ihm auch in der Verantwortung für Ehe und Familie, zu der sie mit ihrer Heirat im November 1968 ihr Ja sagte.

Von 1991 bis zu ihrem Ruhestand im Jahr 2002 war Regina Jensch als Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Paulus in Dresden-Plauen eingesetzt. Sie wirkte vielfach im Hintergrund und hatte gleich-zeitig einen wachen Blick für die Einzelnen. Ihre Fähigkeit, auf andere Menschen zuzugehen, nutzte sie, um den Neuen in der Gemeinde einen Zugang zur Gemeinschaft zu ermöglichen.

Die letzten Monate ihres Lebens waren von Krankheit geprägt. Zuletzt lebte sie im Altenpflegeheim St. Michael in Dresden. Dass sie in diesen Monaten sowohl familiär als auch von etlichen Gemeindemitgliedern intensiv begleitet wurde, erzählt etwas von der Bedeutung, die Regina Jensch für die Einzelnen hatte.

Ihre Spiritualität war geprägt von einem unerschütterlichen Glauben an die Auferstehung. Sie starb, während die Gemeinde von Dresden-Plauen in die Osterliturgie eintauchte. So, wie wir in der Osternacht vom Dunkel ins Licht geführt werden, so möge auch Regina Jensch aus dem Dunkel des Todes in das Licht der Auferstehung geleitet werden.

Ich empfehle die Verstorbene dem fürbittenden Gebet der Gläubigen.
Das Requiem wird am 12. April 2018 um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Paulus in Dresden-Plauen, Bernhardstraße 42, gefeiert. Im Anschluss daran findet um 14.00 Uhr die Beerdigung auf dem Friedhof Dresden-Gittersee, Friedhofstraße, statt.

Dresden, 3. April 2018


+ Heinrich Timmerevers
Bischof von Dresden-Meißen




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