Aus der Kraft der Auferstehung Jesu ist Frieden möglich

Eindrücke vom Katholikentag in Münster - 10. Mai 2018

Gottesdienst "Christi Himmelfahrt" Schlossplatz

Bischof Felix Genn, Münster, bei der Predigt während des Gottesdienstes heute auf dem Schlossplatz.

Münster, 10.05.2018: Unter dem Motto "Himmelwärts und ausgesandt" stand der feierliche Gottesdienst zum Fest Christi Himmelfahrt heute Vormittag in Münster, zu den etwa 25.000 Menschen auf den Schlossplatz gekommen waren. Der Münsteraner Bischof Felix Genn rief in seiner Predigt die Mitfeiernden auf, danach zu suchen, welche "Waffen" sie zerstören könnten, um damit den Freiden einzuläuten. "Aus der Kraft des Auferstandenen ist Frieden möglich. Das wäre die Botschaft von Münster schlechthin", so der Bischof.

Ebenfalls auf dem Schlossplatz befindet sich die sogenannte Kirchenmeile, auf der sich die Bistümer, Gemeinschaften, Organisationen und Verbände präsentieren. Hier ist auch das Bistum Dresden-Meißen mit einem Stand vertreten, der zu vielfältigen Aktivitäten, aber auch zu Information und Gespräch einlädt (eine detaillierte Aufstellung finden Sie hier).

Einige Eindrücke vom Bistumsstand:

Bistumsstand mit Dresdner Stollen

"Anno Domini"Foto mit Rahmen
Gespräche und Infos

Bistumsstand

Leben im Bistumsstand

Ab dem Nachmittag gab es, wie bei Katholiken- und Kirchentagen üblich - verschiedenste Foren, Podien, Workshops, Vorträge, Konzerte usw. 
Angesichts der Fülle der Angebote sei nur auf eine kleine Auswahl - jeweils mit Beteiligung aus dem Bistum Dresden-Meißen - hingewiesen:

Vorstellung des Konzepts Alpha-Kurs

Unter dem Titel "Like and share. Wie du mutig den eigenen Glauben mit Freunden teilen kannst" stellte Martin Kochalski, Jugendpfarrer im Bistum Dresden-Meißen, zusammen mit Carolin Ruoff aus Dresden und Michal Stobwasser aus Esslingen die Methode des Alpha-Kurses vor. In diesem Glaubenskurs geht es darum, Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen, damit sie Jesus kennenlernen können. Dabei sieht das Konzept vor, nicht nur über Bibel und Glauben zu sprechen, sondern auch miteinander zu essen und Spaß zu haben und so den Glauben ins Leben zu holen. Jugendpfarrer Kochalski, der zuletzt die Firmvorbereitung als Alpha-Kurs durchführte, nannte diesen ein "Beziehungsangebot mit Inhalt". "Alpha arbeitet mit Fragezeichen, nicht mit Ausrufezeichen. Denn Beziehung ist wichtiger als Theorie", betonte Kochalski.

auch miteinander spielen gehört zum Alpha-Kurs

auch miteinander spielen gehört zum Alpha-Kurs

Zum Konzept des Alpha-Kurses für Jugendliche gehören auch gemeinsame Spiele.

In der Halle Münsterland ging es am späteren Nachmittag in einem Podium um das Thema "Gemeinsam Kirche sein - Frieden zwischen kirchlichen Realitäten. Wie Gemeinschaften und Initiativen Pfarreien ergänzen". Pfarrer Josef Fleddermann, Bremen, Bischof Heinrich Timmerevers, Beauftragter für die Geistlichen Gemeinschaften seitens der Deutschen Bischofskonferenz, Ursula Knoll-Schneider, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrates Freiburg, sowie Carolin Ruoff aus Dresden sprachen sich für ein Mit- statt Gegeneinander von Gemeinschaften und Pfarreien aus. Bischof Timmerevers betonte, Seelsorge sei nicht nur Aufgabe der Priester und Hauptamtlichen, sondern aller Getauften und Gefirmten. Bezug nehmend auf das Bistum Dresden-Meißen sagte er: "Wir sind reich - reich an Engagement, an Menschen, die aus ihrer Beziehung zu Christus ihr Leben, die Gemeinde, die Kirche gestalten." Und er rief dazu auf, eben nicht den Mangel zu sehen, sondern das, was geht, und zu schauen, wo etwas wächst - auch wenn es an nicht vermuteten Stellen ist.

Podium

Bischof Timmerevers in der Lambertikirche




Am Abend feierte Bischof Heinrich Timmerevers, seit Dezember 2012 Bundesseelsorger des Malteser Hilfsdienstes, in der Lamberti-Kirche einen festlichen Gottesdienst mit Mitgliedern der verschiedenen Malteser-Gruppierungen. In seiner Predigt rief er die Malteser auf, in ihrem Tun etwas von der Liebe Gottes spürbar werden zu lassen: "den Menschen, die bedürftig sind, den Glauben bezeugen und sie ermutigen, Jesus Christus zu entdecken", so der Bischof, der zugleich allen Engagierten für ihren Dienst dankte.

Gottesdienst in der Lambertikirche

Predigt Bischof Heinrich in der Lambertikirche

Lichtinstallation in der Lambertikirche

Lichtinstallation in der Lambertikirche


Fotos + Text: Elisabeth Meuser



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