„Wer mein Jünger sein will ... nehme sein Kreuz auf sich“

Eine Kreuzwegandacht mit Worten des Seligen Alojs Andritzki aus seinen Briefen während der Gestapo-Haft und im KZ Dachau

Alojs Andritzki






Dresden, 13.02.2018: Vor 75 Jahren, am 3. Februar 1943, wurde der sorbische Kaplan im Bistum Dresden-Meißen Alojs Andritzki im KZ Dachau mit einer Giftspritze getötet. Im Januar 1941 war er von der Gestapo verhaftet und im Oktober desselben Jahres nach Dachau gebracht worden. Seliggesprochen wurde Alojs Andritzki am 13. Juni 2011 in Dresden. Der 75. Wiederkehr seines Todestages hat das Bistum Dresden-Meißen mit zwei großen Gottesdiensten - in seiner Heimat Radibor sowie in der Dresdner Kathedrale - am 3. Februar 2018 gedacht.

Für die kommende Fastenzeit bietet sich gerade im Gedenken an Andritzkis Sterben vor 75 Jahren an, ihn selber in einer Kreuzwegandacht zu Wort kommen zu lassen. Aus den Briefen, die Alojs Andritzki geschrieben hat, spricht sein tiefer Glaube. Bereits 2011 hatte das katholische Pfarramt Radibor unter Mitarbeit von Pfarrer Stephan Delan, Eve Hanspach und Steffen Nebelung Betrachtungstexte herausgegeben - auf Grundlage der Briefe Andritzkis aus der Untersuchungshaft und aus dem KZ Dachau, zur inneren Vorbereitung auf dessen Seligsprechung. Mit Fürbitten aus dem Kreuzwegheft des Erzbischöflichen Seelsorgereferates München und Texten der Überlieferung aus dem Kreuzweg der Pfarrei Herz Jesu, Düsseldorf-Urdenbach, hatte der damalige Dompfarrer und heutige Domdekan Klemens Ullmann eine Kreuzwegandacht zusammengestellt.

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