Mitmachen beim evangelischen "Kirchentag auf dem Weg"

vom 25. bis 28. Mai in Leipzig

Leipzig, 18.05.2017: Beim evangelischen „Kirchentag auf dem Weg“ in Leipzig sind am Himmelfahrtswochenende vom 25. bis 28. Mai auch katholische Christen in vielfältiger Weise am Programm beteiligt.

Nicht nur beim ökumenischen Auftaktgottesdienst, der am Himmelfahrtstag (25. Mai) um 18.30 Uhr auf dem Marktplatz beginnt, sind Katholiken als Helfer oder – wie der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers – als Prediger präsent. Auch bei Bibelarbeiten und Diskussionsveranstaltungen gibt es eine starke katholische Beteiligung. Unter anderem kann man bei „Kneipengesprächen“ mit katholischen Christen diskutieren. Thomas Arnold, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, wird am 25. Mai um 20 Uhr in der Moritzbastei ein Gespräch mit dem Kölner Buchautor Erich Flügge und dem Schweizer Pastoraltheologen Professor Arnd Bünker über die Verständlichkeit der Kirchensprache moderieren.

Gelebte Ökumene: auch beim evangelischen "Kirchentag auf dem Weg" wollen sich - wie hier beim Katholikentag 2016 in Leipzig - katholische und evangelische Christen ökumenisch engagieren.

Gelebte Ökumene: beim evangelischen "Kirchentag auf dem Weg" wollen sich - wie hier beim Katholikentag 2016 in Leipzig - katholische und evangelische Christen ökumenisch engagieren.

Zeitgleich ist im Krystallpalast Varieté der Leipziger Priester, Lyriker und Ordensmann Andreas Knapp an einem Gespräch unter der Fragestellung „Kann man Gott erdichten?“ beteiligt. Der Oratorianer Thomas Bohne ist – ebenfalls zur gleichen Uhrzeit – im „Noch Besser Leben“ in der Merseburger Str. 25 im Gespräch mit Atheisten.

Bei einer Diskussionsveranstaltung in der Kongresshalle am Zoo sitzt Propst Gregor Giele am 27. Mai ab 13 Uhr zum Thema „Religionsfreiheit in Gefahr?“ mit dem Leipziger Iman Iftehkar Ahmed und dem Religionssoziologen Professor Gert Pickel im Podium.

Am gleichen Ort gibt es am 26. Mai um 9.30 Uhr eine Bibelarbeit mit Bischof em. Joachim Reinelt zur Begegnung zwischen Maria und Elisabeth.

Im Beyerhaus (Ernst-Schneller-Straße 6) ist Jesuiten-Bruder Michael Hainz am 27. Mai ab 19 Uhr bei einer Diskussion zum Thema „Was heißt denn hier Mission?“ mit von der Partie.

Zu verschiedenen Zeiten werden Führungen durch die Leipziger Propsteikirche angeboten, am 25. und am 26. Mai gibt es nächtliche Führungen von 22 bis 23 Uhr. Als Mit-Gastgeber stellen zahlreiche katholische Christen Privatquartiere für Gäste des Kirchentages auf dem Wege zur Verfügung. Auch unter den Gastgebern der großen Sächsischen Kaffeetafel, die am 26. Mai ab 14 Uhr in der Innenstadt gedeckt sein wird, sind viele Katholiken, die sich bereiterklärt haben, mit Passanten und Kirchentagsteilnehmern bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Text: Dorothee Wanzek / Tag des Herrn



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