Pilgern vom Regen in die Sonne

Beim Pilgertag am 3. Oktober 2017

Sächsische Schweiz
(Foto: Gebhard Gläser)

Wehlen (Sächs. Schweiz), 06.10.2017: Am 3. Oktober hatten Gebhard und Ilona Gläser wieder zu einem Pilgertag in der Sächsischen Schweiz eingeladen, diesmal im Gebiet Rauenstein und Bärensteine. Die Pilger machten sich gemeinsam mit dem Ehepaar am Bahnhof Wehlen im Regen auf den Weg. Am Rauenstein hörte der Regen auf, und zur Abschlussandacht schien die Sonne. Das Grundthema des Pilgertages war die Textstelle Gen 12,1-2: Abrahams Berufung.

Zum ersten Impuls „Aufbruch“ war jeder Teilnehmer eingeladen, sich in der Zeit der Stille zu fragen: Wo verspüre ich die Sehnsucht, aufzubrechen und Neuem Raum zu geben? Wo müssen Weichen neu gestellt und Gleise verlassen werden, damit ich weiter wachsen kann?

Im zweiten Impuls „Du sollst ein Segen sein“ überlegten die Pilger, wie sie Gottes Segen in ihrem Leben erfahren haben, und erinnerten sich an Situationen, in denen sie Segen weitergegeben haben.

„Wer aber selbst gesegnet wurde, der kann nicht mehr anders, als diesen weitergeben, ja, er muss dort, wo er ist, ein Segen sein. Nur aus dem Unmöglichen kann die Welt erneuert werden. Dieses Unmögliche ist der Segen Gottes.“ (Dietrich Bonhoeffer)

Mit Liedern und Fürbitten zum Thema „Segen“ endete der Pilgertag in der Kapelle von Naundorf.

Der nächste Pilgertag findet am 28. April 2018 statt.



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