„Suche Frieden“

als Helfer beim Katholikentag in Münster

Domplatz Münster nach der Eröffnung des Katholikentages

Der Domplatz Münster nach der Eröffnung des Katholikentages. (Fotos: Matthias Kolbe)

Ondrej Krpciar (Pfarrei Heilig Kreuz, Annaberg-Buchholz, Dekanat Chemnitz) und Konrad Sonnemann (Pfarrei Heilige Familie, Zwickau, Dekanat Zwickau) berichten von ihren Erfahrungen und Erlebnissen als Helfer in der Chemnitzer Helfergruppe beim Katholikentag in Münster vom 9. bis 13. Mai 2018


Katholikentag? 2018? Wo? In Münster!?
Puh, ganz schön weit weg…

Und da kamen wir auf das Angebot der Katholischen Dekanatsjugend Chemnitz als Helfer nach Münster zu fahren – die Fahrtkosten werden übernommen, es gibt eine Unterkunft und Vollverpflegung. Das hörte sich schon einmal sehr gut und vielversprechend an.
Also meldeten wir uns noch im letzten Moment an und fuhren am 9. Mai mit dem Zug nach Münster. Wir waren sehr gespannt, wussten nicht, was uns erwarten würde. In Leipzig vor 2 Jahren waren wir schon bei einem Katholikentag dabei, aber eben nicht als Helfer, sondern als Teilnehmer.

Untergebracht waren wir in einer Schule in einem Klassenraum mit weiteren Helfern aus Chemnitz und Dresden. Jeden Morgen bekamen wir da auch unser Frühstück.
Den ersten Abend konnten wir nach der Eröffnung gemütlich bei verschiedenster Musik und mit vielen anderen Menschen in der Stadt verbringen und erst einmal richtig beim Katholikentag ankommen. Dabei trafen wir auch unseren Bischof Heinrich Timmerevers!

In den nächsten Tagen gab es einen Wechsel zwischen Arbeit und Freizeit. Wir waren mit der Chemnitzer Gruppe auf der Kirchenmeile eingesetzt. Jeden Tag übernahmen wir für 4 bis 5 Stunden einige Aufgaben. Meistens waren wir an den Straßensperren am Schlossplatz eingeteilt und kontrollierten die ein- und ausfahrenden Fahrzeuge und lenkten den Straßenverkehr. Wir hatten ziemlich viel Verantwortung, dennoch war dies eine sehr schöne Aufgabe, nicht nur weil man ausnahmsweise selbst Einsatzkräfte und Leute aus Politik hin- und herwinken konnte, sondern weil man ganz nebenbei in viele nette und angenehme Gespräche mit vielen Menschen kam.

Einweisung der Helfer zu Beginn des Dienstes

Einweisung der Helfer zu Beginn des Dienstes

Mit unseren gelben Helfertüchern lockten wir natürlich Besucher an, welche die verschiedensten Fragen an uns hatten oder die etwas Bestimmtes in der Stadt suchten. Natürlich gaben wir unser Bestes, ihnen so gut wie möglich weiterzuhelfen, auch wenn Münster selbst für uns komplett neu war.

Am letzten Tag mussten natürlich alle Bierbänke in unserem Gebiet abgebaut und wegtransportiert sowie der Müll aufgesammelt werden.

Trotz der Aufgaben hatten wir sehr viel Freizeit, in der wir verschiedenste Angebote, Auftritte und Veranstaltungen besuchten, wie beispielsweise das Improvisationstheater der Caritas, das große Taizé-Gebet, das Treffen mit Angela Merkel, die Kirchenmeile – und natürlich auch unseren Bistumsstand – sowie zahlreiche Bandauftritte.

Am Freitagabend gab es als Höhepunkt sogar eine Party für alle Helfer! Sehr zu empfehlen! Also: der Spaß und die Freizeit kamen garantiert nicht zu kurz!

Am Sonntag war der gemeinsame Abschlussgottesdienst mit 30.000 Besuchern (!), bei dem wir als Helfer für kleine Aufgaben gebraucht wurden und wir aber wieder ganz viele nette Helfer und Teilnehmer kennenlernen durften!

Der Katholikentag zusammengefasst: es war eine besondere, wunderschöne und sehr bereichernde Zeit, in der wir alle viele neue Erfahrungen sammeln durften!

P.S.: Und für alle, die überlegen, bei einem nächsten Katholiken- oder Kirchentag Helfer zu sein: es lohnt sich wirklich, meldet euch an und macht mit, denn Helfer werden immer gebraucht!!!

Ondrej Krpciar/ Konrad Sonnemann



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