4.000 Sorben nehmen an der traditionsreichen Wallfahrt zum Pfingstmontag nach Rosenthal teil

Einzug zum Wallfahrtsgottesdienst. Fotos: Pfr. M. Anders / Katolski PosolRosenthal, 06.06.2017: Junge Mädchen in Festtracht, geschmückte Marienstatuen und tausende Pilger: in der Oberlausitz sind am Pfingstmontag 4.000 Gläubige zur sorbischen Wallfahrt nach Rosenthal gekommen. Schon frühmorgens brachen sie von ihren Pfarreien aus auf und pilgerten durch Felder und Auen zur Gnadenkirche, in der die Muttergottes von Rosenthal verehrt wird.

Mit dabei: Bischof Heinrich Timmerevers. Gemeinsam mit der Wallfahrtsgruppe der Pfarrei Bautzen war er von Doberschütz aus den Wallfahrtsweg nach Rosenthal gegangen, ehe er mit 4.000 Gläubigen auf der Wallfahrtswiese den großen Festgottesdienst feierte. Junge Mädchen in sorbischer Tracht - die Druschki - hatten dazu geschmückte Marienfiguren ihrer Pfarreien nach Rosenthal getragen.

Zu Pfingstmontag findet traditionell die Hauptwallfahrt der sorbischen Katholiken nach Rosenthal statt. Die barocke Wallfahrtskirche gehört neben der Basilika in Wechselburg zu den beiden Wallfahrtsorten des Bistums. In Rosenthal wird die schlichte Statue einer aus Lindenholz geschnitzten Gottesmutter verehrt, die aus dem 15. Jahrhundert stammt und 1928 auf römisches Dekret hin mit einer Krone geschmückt wurde.

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Fotos Wallfahrtsgottesdienst (1-5): Pfr. Michael Anders / Katolski Posol
Fotos Wallfahrtsweg (6-10): Felix Haase



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