Christliche Beratung in Ehe-, Familien- und Lebensfragen

Seit 25 Jahren EFL-Beratung der katholischen Kirche in Chemnitz

Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Chemnitz















Chemnitz, 01.10.2013: Seit 25 Jahren besteht die Beratungsstelle Chemnitz der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Dresden-Meißen. Andreas Groß, erfahrener Berater, leitet diese Stelle. Dankbar blickt er zurück auf die Anfänge der Beratungsarbeit im Bistum und gibt einen kleinen Einblick in die Situation der Menschen, für die er und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da sind.

Wenn Paare sich zusammenfinden, dann träumen sie wohl meist von einer gemeinsamen Zukunft und versuchen dann ihre Visionen in die Wirklichkeit zu transferieren. Beim Rückblick auf die gemeinsame Wegstrecke können viele von ihnen auf eine Zeit zurückschauen, in der viel aufgebaut wurde. Familiengründung, Kindererziehung, Wohnungssuche oder Hausbau, Etablierung im Berufsleben und sich sorgen um älterwerdende Familienangehörige - sind nur einige der schönen und auch kräftezehrenden Ereignisse.

Trotz des festen Willens füreinander einzustehen und der Hoffnung auf ein gemeinsames Altern sind Belastungen und Enttäuschungen oft so groß, dass nicht wenige Paare den gemeinsamen Weg durch Trennung beenden. Die Liebe scheint abhandengekommen und die Sehnsucht nach erfüllender Beziehung lässt Frauen und Männer dieses Glück in einer neuen Beziehung suchen.

Paaren, Einzelnen und Familien in Situationen schwieriger Beziehungsgestaltung beizustehen ist unser Auftrag in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Diese Aufgabe wurde in der Pastoralsynode der DDR als Bestandteil seelsorglichen Handelns festgeschrieben und seitdem von Beraterinnen und Beratern seit nunmehr 25 Jahren in der Beratungsstelle Chemnitz mit Nebenstellen in Zwickau und Wechselburg umgesetzt.

Der Beginn der Beratungsarbeit geschah zu einer Zeit, in der offizielle EFL-Beratung durch kirchliche Träger staatlicherseits stark reglementiert und beargwöhnt wurde.
1988 hatten 2 Berater aus Chemnitz (Michael Grund und Andreas Groß) und eine Beraterin aus Zwickau (Dr. Katharina Lesch) ihr Beratungsdiplom erworben und begannen so mit der Beratung in Chemnitz und Zwickau. Eine öffentliche Werbung durfte es nicht geben, und so wurde die Möglichkeit der Beratung durch "Mund-Propaganda" weitergegeben.
Seit 1995 ist die EFL-Beratung in Chemnitz als offizielle Beratungsstelle institutionalisiert und konnte 1996 durch eine Nebenstelle in Wechselburg erweitert werden.

Beratung nicht allein als eine Reparaturstelle für Beziehung anzusehen, sondern vielmehr auch präventiv gestalterisch in verschiedenen Seminaren und Gemeindeabenden tätig zu sein, gehört mittlerweile zum grundsätzlichen Angebot unserer Beratungsstellen im ganzen Bistum.
Eingebunden in ein Netzwerk verschiedener Beratungsdienste, sozialer Einrichtungen und Verbände im Raum Chemnitz und Zwickau, konnte so unsere EFL-Beratungsarbeit in 25 Jahren immer weiter als fester Bestandteil der psychosozialen Versorgung der Menschen in der Region implementiert werden.

Der Dank gilt an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Team der Chemnitzer Beratungsstelle, die mit ihrem professionellen Handeln dafür sorgen, das Beratungsangebot der katholischen Kirche attraktiv zu gestalten.

Weiterhin danken wir all denen, die unsere Arbeit ideell und materiell unterstützen, besonders dem Bistum Dresden-Meißen, das die finanzielle Hauptlast trägt, der Stadt Chemnitz und dem Freistaat Sachsen, die unsere Beratungsarbeit fördern.

Vor allem bedanken wir uns jedoch bei den Ratsuchenden für das entgegengebrachte Vertrauen und ihre Bereitschaft, durch Spenden zur Finanzierung der Beratungsstelle beizutragen.

Andreas Groß, Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle in Chemnitz




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