Katholische Kirche in Königsbrück feiert 100. Weihetag

mit Festprogramm vom 10. bis zum 14. September

Die Kirche Kreuzerhöhung in Königsbrück. Foto: Rafael Ledschbor

Ein neues Buch erzählt die lebhafte Historie des Gotteshauses in Königsbrück, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiern kann. Foto: Rafael Ledschbor


Königsbrück, 01.09.2014 (KPI): Das 100. Weihejubiläum der Königsbrücker katholischen Kirche Kreuzerhöhung (Höckendorfer Straße 3) feiern die Katholiken der Region am Sonntag, 14. September. Als Garnisonkirche erbaut, wurde das kleine Gotteshaus am 6. September 1914 - kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs - eingeweiht, damals ohne Fest. Im Jahr 1926 erhielt die Kirche den Rang einer Pfarrkirche.

Seit 2002 gehört die Königsbrücker Gemeinde der Pfarrei in Kamenz an. Das Gotteshaus mit dem Patrozinium Kreuzerhöhung, dessen Fest am 14. September gefeiert wird, ist seither eine der Filialkirchen der Kamenzer Pfarrei St. Maria Magdalena.


Festprogramm zum 100-jährigen Jubiläum:

        Mittwoch, 10. September 2014
19:30 Uhr            Konzert unter dem Motto "Lobsinget Gott, dem Herrn"
                            mit Instrumentalisten und dem gemeinsamen Chor der         
                            evangelischen und katholischen Gemeinde
                               
        Samstag, 13. September 2014
16:00 Uhr            Märchenaufführung „Das Katzenhaus“ im Festzelt
                            Theatergruppe der Pfarrei St. Maria Magdalena
17:30 Uhr            Gemeinsames Abendbrot

        Sonntag, 14. September 2014
10:00 Uhr            Festgottesdienst mit Bischof em. Joachim Reinelt,
                            mitgestaltet durch den Chor der katholischen Gemeinde
danach                Gemeinsames Mittagessen im Festzelt
13:00 Uhr            Gratulationen, kleine Überraschungen
15:00 Uhr            Kaffee und Kuchen
17:00 Uhr            Ökumenische Dankandacht als Abschluss

 

Neues Buch „Lebendige Steine“ zum Jubiläum

Präsentiert wird im Rahmen des Festjubiläums auch ein neues Buch. Unter dem Titel „Lebendige Steine. Katholische Kirche Kreuzerhöhung in Königsbrück“ wird darin unter anderem beschrieben, warum das Pfarrhaus neben der Kirche 47 Jahre in sowjetischer „Gefangenschaft“ war, warum die Kirche erst knapp 50 Jahre nach der Weihe eigene Glocken und noch später eine Jehmlich-Orgel erhielt, und warum bei einer Taufe aus einem Wenzeslaus eine Petra wurde.

Die Broschüre mit insgesamt 124 Seiten haben Mitglieder der Gemeinde unter professioneller Anleitung gestaltet. Sie enthält sehenswerte Farbfotos und historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen. Zahlreiche Autoren wurden dafür gewonnen, unter anderem auch der Bischof von Dresden-Meißen, Dr. Heiner Koch.


jm




www.mariamagdalena-kamenz.de

 



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