Neue Dekane in den Kirchenregionen Bautzen und Meißen

Geraer Dekan Klaus Schreiter im Amt bestätigt

Fotonachweis: Ludger Kauder: Tag des Herrn / D. Wanzek; Klaus Schreiter, Veit Scapan: Pressestelle Bistum Dresden-Meißen.

Als Dekane im Amt (v.l.n.r).: Ludger Kauder (Dekanat Meißen), Klaus Schreiter (Dekanat Gera), Veit Scapan (Dekanat Bautzen).

Bautzen/Gera/Meißen, 13.01.2014 (KPI): Neue Dekane haben in den Dekanaten Bautzen und Meißen ihren Dienst angetreten. Bereits seit 15. Dezember 2013 ist im Dekanat Meißen der Riesaer Pfarrer Ludger Kauder (49) im Amt. Er folgt auf den Meißener Pfarrer Dr. Bernhard Dittrich (65), der diese Funktion seit 2008 ausübte. Zu seinem Stellvertreter wurde Pfarrer Klaus Orland (65) aus Döbeln gewählt.

Im Dekanat Bautzen hat zum 1. Januar diesen Jahres der Bautzener Dompfarrer Veit Scapan (48) seinen Dienst als neuer Dekan angetreten. Er folgt in diesem Amt auf Clemens Rehor (60), den Pfarrer von Crostwitz, der diese Aufgabe seit 1997 innehatte. Stellvertretender Dekan bleibt Pfarrer Dr. Michael Kleiner aus Kamenz.

Klaus Schreiter (63), Pfarrer in Gera, wurde als Dekan von Gera im Amt bestätigt. Seit 1995 hat er diese Aufgabe inne. Als sein Stellvertreter wurde Thomas Hajek (46), Pfarrer in Gera-Süd gewählt. Er folgt in dieser Funktion auf Dietmar Brosig (68), Pfarrer in Greiz.

Ihre Ernennungsurkunden wird Bischof Dr. Heiner Koch den neuen Dekanen auf der nächsten Dekanekonferenz am 13. Februar offiziell überreichen. Zugleich wird der Bischof bei dieser Gelegenheit den scheidenden Dekanen für ihr Wirken in diesem Amt danken.

Stichwort "Dekanat"

Ein Dekanat bezeichnet einen Zusammenschluss mehrerer benachbarter Pfarreien einer Region (früher zehn, daher die Bezeichnung Dekanat vom Lateinischen decem = zehn). Dem Dekanat steht ein Dekan vor, der von den Priestern der jeweiligen Region aus ihrer Mitte heraus gewählt und vom Bischof bestätigt wird. Das Bistum Dresden-Meißen ist in neun Dekanate unterteilt: Bautzen, Chemnitz, Dresden, Gera, Leipzig, Meißen, Plauen, Zittau und Zwickau.

Der Dekan übernimmt dienstaufsichtliche Pflichten über die Pfarreien seiner Region und soll deren Zusammenarbeit im seelsorglichen Bereich fördern. Zu seinen Aufgaben gehört es, Visitationen durchzuführen, für die Fortbildung der Priester Sorge zu tragen und im Krankheits- oder Sterbefall für sie dazusein. Die Dekane ihrerseits beraten in der Dekanekonferenz zusammen mit dem Bischof konkrete Fragen der Diözese.

Das Dekanat Bautzen – in der sorbischen Oberlausitz gelegen – umschließt die Regionen um Kamenz und Bautzen. Etwa 19.900 Katholiken – darunter viele Sorben – gehören dem Kirchenbezirk an. Pfarreien des Dekanats sind Bautzen, Bischofswerda, Crostwitz, Panschwitz-Kuckau, Kamenz, Nebelschütz, Ostro (Ortsteil von Panschwitz-Kuckau), Radibor, Ralbitz, Schirgiswalde-Kirschau und Storcha (Ortsteil von Göda).

Das Dekanat Gera umfasst die Pfarreien im Thüringer Teil des Bistums Dresden-Meißen mit dem Saale-Holzland-Kreis, dem Altenburger Land, dem Saale-Orla-Kreis und der Region um die Städte Gera und Greiz. Zu den zehn Pfarreien des Dekanats gehören Altenburg, Bad Lobenstein, Eisenberg, Gera, Gera-Süd, Greiz, Hermsdorf, Rositz, Stadtroda-Kahla und Zeulenroda-Triebes mit insgesamt rund 10.100 Katholiken.

Das Dekanat Meißen zählt etwa 8.600 Katholiken und umfasst die Region von Wermsdorf bis Meißen. Pfarreien sind Coswig, Döbeln, Großenhain, Leisnig-Waldheim, Meißen, Riesa und Wermsdorf.

MB



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