Oi, tudo bem? (Hallo, alles klar?)

Vorbereitungstreffen der Weltjugendtags-Pilger am 21. bis 23. Juni

Vorfreude auf den WJT in Brasilien
So sieht Vorfreude aus: die Weltjugendtagsteilnehmer trafen sich im Winfriedhaus.

Schmiedeberg, 26.06.2013: "Können wir nicht gleich losfahren?", so die spontane Reaktion von einigen Jugendlichen, die zum Vorbereitungswochenende (21.-23.6.) auf den Weltjugendtag in Brasilien ins Winfriedhaus gekommen waren. So intensiv waren brasilianisches Lebensgefühl, Sprache, Thematik und viele Informationen, dass die Vorfreude auf die Pilgerfahrt zum Weltjugendtag kaum noch auszuhalten war.

Das Leitungsteam der Pilgerfahrt unseres Bistums, bestehend aus den beiden Übersetzerinnen Cäcilia Hille und Barbara Ludewig, den Bistumsjugendreferenten Christina Händler und Benno Kretschmer-Stöhr sowie Diözesanjugendseelsorger Ralph Kochinka, bot ein vielseitiges Programm. Durch viele verschiedene Elemente lernte sich die aus dem ganzen Bistum zusammengekommene Gruppe unterschiedlichen Alters gut kennen und wuchs zu einer Gemeinschaft zusammen. Geistliche Einheiten führten in das Thema des Weltjugendtages "Geht und macht zu Jüngern alle Völker" (Mt 26,19) ein. Informationen über Land, Leute und Kirche wurden ergänzt durch Rollenspiele und Übungen, um sich in die ganz andere Kultur und Lebensart Brasiliens hineinzuversetzen und sich auch in kritischen Situationen richtig zu verhalten.

Gespräche
Einander kennenlernen und sich miteinander auf die Pilgerreise zum Weltjugendtag in Brasilien vorbereiten

Ergänzt wurden diese Einheiten mit Tischgebeten aus Brasilien, dem Einüben portugiesischer Vokabeln sowie mit gruppenpädagogischen Elementen.

brasilianisches Essen
Am Abend gab es brasilianisches Essen.

Einen ersten Höhepunkt erlebten die Teilnehmer beim zum Teil selbst gestalteten deutsch-brasilianischen Abend. Dazu hatten die Küchenfrauen des Winfriedhauses aus Originalrezepten brasilianische Gerichte gezaubert, zu denen es die in Südamerika beliebte Guaraná-Limonade zu trinken gab. Die Teilnehmer brachten Programmpunkte ein, die wir dann auch in Brasilien bei verschiedenen Gelegenheiten einbringen können, um uns, unser Land und unser Bistum vorzustellen.
Später wurde es durch eine brasilianische Samba-Trommelschule rhythmisch, laut und heiß. Alle Teilnehmer bekamen originale südamerikanische Trommeln und Perkussionsinstrumente in die Hand und spielten unter Regie des Trommellehrers heiße Sambarhythmen.

Trommel-Workshop
Beim Trommel-Workshop

Nach vielen organisatorischen Hinweisen am Sonntag gipfelte das Wochenende in einem Aussendungsgottesdienst, in dem natürlich auch brasilianische Lieder und die dort typische Verehrung der Heiligen Schrift nicht fehlte.

Pfarrer Kochinka mit der Christus-Statue

Diözesanjugendseelsorger Ralph Kochinka wies im Blick auf eine fast lebensgroße Nachbildung der Christo Redentor Statue vom Corcovado-Berg über Rio darauf hin, dass Christus uns immer mit offenen Armen erwartet und besonders natürlich angesichts dieser Statue dann in Rio.

Gruppenbild mit Hüten
An ihren Hüten werden die Weltjugendtags-Pilger aus Deutschland dann in Brasilien gut zu erkennen sein - solange die Hüte noch nicht als freundschaftliches Tauschobjekt eingesetzt wurden...

Die Pilgergruppe wird sich am 14. Juli abends am Flughafen London-Heathrow wiedersehen, wenn sie gemeinsam mit einem Gebet und dem Reisesegen gen Brasilien aufbricht. Bis dahin heißt es: Tchau, até mais. – Tschüss, bis bald!

Das Vorbereitungswochenende lag in der Verantwortung der AKD sowie der Jugendseelsorge im Bistum Dresden-Meißen.

Bonifatiuswerk

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt das Projekt finanziell.


Die Reise der Weltjugendtags-Pilger können Sie über das Internet mitverfolgen – Näheres dazu erfahren Sie Anfang Juli hier auf der Homepage des Bistums Dresden-Meißen.




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