Die Kirche darf Zeichen und Werkzeug
für das Heil sein, das Gott allen Menschen
schenken möchte. Dieser Auftrag gilt auch
für die konkrete Ortsgemeinde, die deshalb
immer neu danach fragen muss, was Gott
selbst mit ihr vorhat, damit „Menschen mit Gott
in Verbindung gebracht werden und die
heilende Kraft Christi erfahren können
(PGR-Ordnung des Bistums Dresden-Meißen).
In der alltäglichen pastoralen Arbeit kann
dieser Grundauftrag in den Hintergrund geraten oder sogar ganz vergessen werden.
Deshalb ist eine Neuausrichtung und Gewichtung
der pastoralen Aufgaben immer wieder notwendig (sehen-urteilen-handeln).
In unserem Bistum wurde deshalb als ein möglicher Weg „Gemeinden im Aufbruch begonnen. Die Gemeinden unseres Bistums sind dazu eingeladen, Schwerpunkte zu setzen, die helfen, den Grundauftrag in der jeweiligen Situation der Pfarrei konkret zu leben.
Dazu braucht es immer wieder den Blick
> auf das Fundament:
- Gott will das Heil aller Menschen
- Kirche ist Zeichen und Werkzeug des Heiles
> auf die konkrete Situation:
- die Realität der Gemeinde sehen
- die Zeichen der Zeit deuten
(„Gott umarmt uns durch die Wirklichkeit. P. A. Delp)
> und auf den Weg:
- mit IHM sein und in die Welt gesandt werden
- Sammlung und Sendung vor Ort leben
In den vergangenen Jahren wurde begonnen,
den Aufbruch aus den Sakramenten heraus zu
gestalten, um so einen pastoralen Schwerpunkt
jeweils unter einem bestimmten Jahresthema
entfalten zu können und bereits Vorhandenes in
einer größeren Tiefe neu zu entdecken.
Diese Jahresthemen sollen nicht die Fülle der
Arbeit vermehren, sondern helfen, die für die
jeweilige Gemeinde wichtigen Akzente zu setzen.
Die Angebote zum Jahresschwerpunkt 2012 finden Sie unter Dialogprozess.
Die Angebote zu den Jahresthemen der vergangenen Jahre finden Sie im "Archiv".