Impulse für Maiandachten


 Eine kurze Einführung in das
 marianische Gebet 

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1. Mit Maria auf dem Weg - ein Familientag oder eine Maiandacht mit Kindern
Es bietet sich an, mithilfe dieser Impulse
im Monat Mai einen Kinder- und/oder Familientag zu gestalten oder eine Maiandacht zu halten. Ein Großteil der Ideen ist der 11. Themenmappe der Handreichung „Kinder, Kinder..." der Kinderseelsorge aus dem Jahr 2001 „Unterwegs mit Maria" entnommen. Falls Sie die Mappe in Ihrem Fundus der Pfarrei noch vorliegen haben, können Sie auch dort gern hineinschauen. Sie bietet eine Fülle guter Ideen, Materialien und möglicher Lieder zur Gestaltung des Themas.

Die Vorschläge in dieser Handreichung gliedern sich wieder wie in der Mappe „Familientage" in Ideen für die Arbeit mit kleineren Kindern 4 - 8 Jahre,
Kinder 9 - 12 Jahre, Jugendliche (hier eher als Helfer), für Erwachsene
und in Ideen für die Ausarbeitung einer liturgischen Feier.
Regina Schulze
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2. Kaktus sein! - Ideen für eine Maiandacht der Jugend
Marien-Andachten im Mai sind in vielen Gemeinden eine gute Tradition. Maria wird als die Maienkönigin gefeiert und mit Blumen, Pflanzen und der aufblühenden Natur in Verbindung gebracht. Dies soll in dieser Maiandacht an einem etwas ungewöhnlichen Bild neu ausprobiert werden. Was wäre, wenn einmal nicht die Rose, nicht das Maiglöckchen sondern der Kaktus ein Symbol für Christen darstellt und uns so vielleicht einen neuen Blick auf Maria ermöglicht?
Holger Rehländer
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                                                      Plakat für die Ankündigung dieser Maiandacht

3. Maiandacht aus einer Männerperspektive
Von Maria, der Mutter Gottes ist im Kirchenjahr und in der hl. Schrift immer wieder die Rede bzw. zu lesen. Wir Christen wallfahren zu besonderen Begegnungsorten Marias, wir bitten zur Gottesmutter besonders in den Monaten Mai und Oktober und wenden unseren Blick auf sie in ihrer Vorbildfunktion. Doch Frauen und Männer fühlen sich in unterschiedlicher Weise angesprochen und fasziniert von Maria.
So kann es vielleicht reizvoll sein, Maria einmal aus einem männlichen Blickwinkel zu betrachten. Maiandacht aus einer Männerperspektive, will hier ein Angebot sein.
Andreas Groß
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4. Maiandacht - Fremden begegnen
Grundgedanke dieser Andacht ist die Erfahrung, dass wir immer wieder fremden Menschen mit ihrer Andersartigkeit begegnen. Dabei blicken wir mit unseren Erfahrungen und Bewertungen auf den Anderen. Glaubens- oder Lebenserwartungen messen wir die sichtbaren Äußerungen und mit unseren Maßstäben. Dies sich einzugestehen und den Menschen in seinem Kern als Geschöpf Gottes gleich mir zu entdecken soll Inhalt dieser Andacht sein. Damit verbunden ist die Wertschätzung des anderen Menschen auf gleicher Augenhöhe. Dazu soll die Begegnung von Maria mit Elisabeth ein Einstieg sein. Wobei ins Besondere zu bemerken ist, dass Maria sich auf den Weg gemacht hat...
Ulrich Clausen
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5. Maiandacht für Haus- und Familienkreise
Die folgende Marienandacht ist für Haus- und Familienkreise gedacht. Im Zentrum steht Maria als Bild für die Kirche, wie sie in der Johannesoffenbarung grundgelegt ist. Die Andacht kann zu Hause und in der Kirche als Katechese in einer marianischen liturgischen Feier gestaltet werden. Wichtig ist, dass ein Marienaltar möglich ist und das erwähnte Material (Texte, Bilder, Blumen usw.) zur Verfügung steht.
Dr. Johannes Hintzen
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6. Maiandachten mit Wegstationen
Im Pfarrgemeinderat der Pfarrei Dresden-Strehlen wurde überlegt, dass es doch sinnvoll wäre, eine Maiandacht in jedem Jahr an einem Sonntag zu halten und mit einer Wanderung zu verbinden, damit auch Kinder und Familien diese Andachtsform kennenlernen können.
Eine Ideensammlung für einige dieser Maiandachten „aus der Praxis für die Praxis" finden Sie auf den folgenden Seiten. Sie können als Vorlage dienen, um eigene Maiandachten zu konzipieren, die mit verschiedenen Wegstationen in der eigenen Pfarrei verknüpft werden können.
Pfarrer Christoph Baumgarten
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7. Maria, Königin und Mutter der Barmherzigkeit
Eine etwas überarbeite Maiandacht nach „Maria, Königin und Mutter der Barmerzigkeit" aus „Maiandachten", hrsg. vom Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, 1982
Pfarrer Christoph Eichler
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8. Ökumenische Maiandacht - Ein Vorschlag für die Praxis
Schon seit Jahren ist es in der Ev.-Luth. Kirchgemeinde Weißenborn bei Freiberg/ Sachsen eine gute ökumenische Tradition, während der Passionszeit den Kreuzweg gemeinsam mit römisch-katholischen Christen zu beten. Solche Kreuzwegandachten sind keine Seltenheit mehr (z. B. der „Ökumenische Jugendkreuzweg"). ... Anders scheint dies allerdings bei der „Maiandacht", einer typisch römisch-katholischen Andachtsform zu sein. ...

„Eine Kirche, die evangelisch sein will, kann an Maria nicht vorbei." Das Bild, welches evangelische Christen weithin von Maria haben, hat sich ja nicht geformt an den Zeugnissen der Reformatoren über sie, sondern an den Vorstellungen, welche die Aufklärung von den Reformatoren bot. Doch ist eine evangelische Marienverehrung immer vorhanden gewesen. Durch den ökumenischen Dialog mit Christen anderer Konfessionen, nicht zuletzt auch durch die Begegnung mit der Orthodoxie, wurde uns Maria und eine entsprechende Marienfrömmigkeit erneut vor Augen gestellt. ...
In der Hoffnung, dass in noch weiteren katholischen oder evangelischen Gemeinden dieser Vorschlag einer ökumenischen Maiandacht in die Praxis umgesetzt wird, sei dieses Modell vorgestellt, das sich an dem Andachtsbuch von Theo Schmidkonz orientiert und dem die Andacht „An mir geschehe dein Wort" zugrunde gelegt ist.
V. Walther
Der Verfasser war evangelischer Pfarrer in Weißenborn bei Freiberg/Sachsen 

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Das Deckblatt und das Inhaltsverzeichnis für die Handreichung zu den Maiandachten können Sie sich als pdf-Datei (16kB) herunterladen.



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