Der Hochaltar



Den Hochaltar aus einheimischem Marmor und vergoldeten Bronzeornamenten schufen die Brüder Aglio nach Zeichnungen Chiaveris.

Der Augsburger Silberschmied Ignaz Joseph Bauer fertigte 1752 die sechs Silberleuchter und 1756 das Kreuz für den Hochaltar.

Die Leuchter, jeweils am Fuß mit den figürlichen Allegorien der drei göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe geziert, sind 2,15 Meter hoch. Das Kreuz des Silberschatzes hat eine Höhe von 4,20 Metern.

Das große Bild über dem Altar malte der Dresdner Hofmaler Anton Raphael Mengs. Es zeigt den zum himmlischen Vater heimkehrenden Christus.

Mengs malte das Bild (4,5 x 10 m) in den Jahren 1752 bis 1761. Über Rom nahm er das Bild mit nach Madrid, wo er es vollendete. Im Jahre 1765 kam es auf dem Seeweg von dort über Hamburg nach Dresden, wo es damals große Begeisterung auslöste. Den Rokokorahmen schuf Joseph Deibel.

Vor der marmornen Mensa stehen Altar und Ambo, die aus Kristallglas gestaltet sind. Sie sind Werke der Dresdner Glasgestalter Karin und Wolfgang Korn, die sie 1994 und 1995 schufen: Der Altar als Stätte des eucharistischen Opfers und Mahles, der Ambo als Ort der Verkündigung des biblischen Wortes.

Mit dieser Gestaltung wollten die Künstler eine unserer Zeit entsprechende Ausdrucksform finden, die sich harmonisch in die kostbare barocke Ausstattung einfügt.



RSS-Feed | Newsletter | Sitemap | Impressum | Datenschutz