Czeslaw Jozwiak


Czeslaw Jozwiak



( * Lazyn b/Bydgoszcz, 07.09.1919; Dresden, 24.08.1942)

"Ich sage euch, meine Lieben, daß ich mit Freude ins Jenseits gehe. (...)Gott hat es so gewollt."
Czeslaw Jzwiak stand in Verbindung mit dem salesianischen Oratorium in Poznan seit seiner Kindheit. Er war zehn Jahre alt, als er zum ersten Mal da hinkam. Er besuchte das Gymnasium und erfüllte gleichzeitig die Aufgabe des Animators einer kleinen Jugendgruppe im Oratorium. Bei Kriegsausbruch begann er in einem Kosmetikgeschäft zu arbeiten, weil er die Schule nicht fortsetzen konnte. Er war spontan und voller Energie aber auch beherscht, konstant, treu und bereit zum Opfer. Unter der Führung des Direktors Pieschura strebte er bewußt nach christlicher Vollkommenheit. Er verfügte über eine unbestrittene Autorität bei den Jüngeren. In seinem Abschiedsbrief schreibt er:
"(...) Ich muß diese Welt verlassen. Ich sage euch, meine Lieben, daß ich mit Freude ins Jenseits gehe. Mehr als je möchte ich die Freude einer eventuellen Befreiung erfahren. Ich weiß, daß Maria, die Hilfe der Christen, die ich mein Leben lang verehrt habe, mir die Verzeihung Jesu erlangen wird ... Der Priester wird mich während der Hinrichtung segnen. Wir haben die große Freude, vor dem Tode noch zusammen zu sein. Alle fünf sind wir in einer Zelle. (...) Ich bitte euch, weint nicht, seid nicht verzweifelt, sorgt euch nicht. Gott hat es so gewollt. Besonders wende ich mich an Dich, Mutti, Liebe, opfere Deinen Schmerz der Gottesmutter der Schmerzhaften und sie wird Dein wundes Herz heilen (...)"



Die Märtyrer vom Münchner Platz

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