Pater Franz Bänsch (OMI)


Pater Bänsch Pfarrei St. Paulus Dresden




Franz Bänsch wurde am 21.03.1899 in Großenhain geboren; nach dem Besuch der Volksschule und des Katholischen Progymnasiums in Dresden bezog der von 1813 bis 1919 die Ordensschule in Valkenburg (Holland), studierte von 1920 bis 1926 Theologie an der Hochschule der Ordensgemeinschaft der Oblaten (Oblati Mariae Immaculatae - OMI) in Hünfeld. Er empfing am 5. Juni 1925 die Priesterweihe.

Am 13 Januar 1935 wurde er als neuer Pfarrer an der Dresdner Kirche St. Paulus in sein Amt eingeführt.
Zu seinen Pflichten, die das Pfarramt für die ausgedehnte Gemeinde umfaßte - sie zog sich von Dresden-Plauen bis hinaus nach Gittersee zur Stadtgrenze nach Freital -, gehörte fortan auch die seelsorgerische Betreuung der Inhaftierten im nahegelegenen Gefängnis. Zu einer unsagbar schweren Bürde wurde sein Amt aber durch die Hinrichtungen, deren Zahl am 1942/43 immer mehr anstieg.

Wenige Monate, bevor das 25jährige Bestehen von St. Paulus gefeiert wurde, beging der Pater am 09.07.1950 sein silbernes Priesterjubiläum.

Pater Bänsch starb im Alter von 62 Jahren am 08.04.1961. Er wurde auf dem Neuen Katholischen Friedhof, Bremer Straße, beigesetzt - in unmittelbarer Nachbarschaft zu vielen der tschechischen und polnischen Opfer, die dort zwischen 1943 und 1945 ihre letzte Ruhestätte gefunden hatten.



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