Den Glauben gemeinsam feiern - Liturgia

 

Liturgie

Im März 2011 haben die deutschen Bischöfe zu einem Dialogprozess eingeladen, der an vielen Orten unseres Bistums bereits Gestalt annimmt. Dabei erfahren wir, dass Dialog keine Methode, sondern eine Haltung ist, die sich aus Vertrauen und Wertschätzung nährt. Es braucht Geduld, wenn man sich in dieser Haltung begegnen will. Doch daran wird sich entscheiden, ob wir zu einer Kirche werden, die aus dem Geist des II. Vatikanischen Konzils lebt, das vor 50 Jahren eröffnet wurde und an das wir uns in den kommenden Jahren oft erinnern werden.

 

Für das Jahresthema 2013 folgen wir - noch in Abstimmung mit unserem Bischof em. und den zuständigen Räten - der von der Bischofskonferenz vorgeschlagenen Zeitschiene und laden ein, das gottesdienstliche Leben in unseren Gemeinden und Häusern zum Gegenstand des Dialogs zu machen. Das Jahresthema lautet: „Den Glauben gemeinsam feiern - Liturgia“. Damit wird ein wesentliches Anliegen der Liturgiekonstitution des II. Vatikanischen Konzils angeschnitten. Wie und was wir glauben, das schlägt sich nieder in unserem Gottesdienst. - Das Gebet der Kirche trägt unseren Glauben in sich und feiert ihn.

 

 

Die Aktivitäten zum Jahresthema sind im Faltblatt zusammengestellt.

Die gesamten Angebote der Abteilung Pastoral für Kurse finden Sie im Jahresplan für 2013

 

Das Jahresthema fällt glücklich mit dem Erscheinen des neuen Gebet- und Gesangbuchs zusammen, das am 1. Advent 2013 in den Gemeinden eingeführt werden soll. Das neue „Gotteslob“ wird neben alten und neuen Liedern nützliche Hilfen enthalten, um die Vielfalt gemeinschaftlichen Gebetes in unseren Gemeinden und Familien wiederzugewinnen. In diesem Zusammenhang wird die Feier des Wortes Gottes besonders bedeutsam sein.

 

Hohe Aufmerksamkeit soll in diesem Jahr auch allen liturgischen Diensten gelten, die an der Gestaltung unserer Gottesdienste beteiligt sind. Dazu wird es im Frühjahr 2013 drei große regionale Liturgietage geben, zu denen Lektoren, Kantoren, Kommunion- und Diakonatshelfer, Oberministranten, Küster … zusammen mit den Hauptamtlichen eingeladen sind, um sich der breiten Vielfalt gottesdienstlicher Feiern bewusst zu werden und Anregungen zu bekommen, wie die Gottesdienste daheim an „edler Einfachheit“ gewinnen können.

 

Bei all dem gilt, was uns Bischof Reinelt schon im Blick auf den Jahresschwerpunkt 2012 gesagt hatte, dass es nicht darum geht. „sofort neue Aktivitäten loszutreten, sondern … wahrzunehmen und aufzuwerten, was jeweils schon da ist. Wir können als Kirche nicht ständig immer mehr machen, aber vielleicht können wir es manchmal anders machen, eben in jener kirchlichen Verbundenheit der Koinonia“.

 



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