Freizeit für Menschen mit geistiger Behinderung
2012 in Bad Kösen

Gruppenbild

Gruppenbild vor dem Konrad-Martinhaus in Bad Kösen


Wie in jedem Jahr, so fand auch in diesem Jahr wieder eine Freizeit für geistig Behinderte und ihren Angehörigen statt. Unser Ziel war das Konrad Martin Haus der Caritas in  Bad Kösen. Wie schon 2010 so hat sich das Haus und die Küche wieder vorgenommen uns auf köstlichste zu verwöhnen. Doch auch vom Wetter wurden wir verwöhnt mit 10 wunderschönen Tagen. Nicht nur Bad Kösen selbst, mit dem Gradierwerk und der 13m hohen Gradierwand (Stufenweise Erhöhung des Salzgehaltes zur medizinischen Behandlung), dem Tierpark, vielen kleinen Kaffee`s, der Saale ...ist sehenswert, sondern auch die nähere Umgebung.
Neben Ausflügen in die wunderschön restaurierte Stadt Naumburg mit ihrem sehenswertem Dom und der Wenzelskirche mit ihrer beeindruckenden Hildebrandorgel, dem Naherholungsgebiet Blütengrund (wo die Unstrut in die Saale fließt), der mittelalterlichen Klosteranlage Schulpforta (welche heute wieder ein Elitegymnasium ist) gab es natürlich ausreichend Zeit zur Begegnung und zur Erholung.
Inhaltlich standen die Tage unter dem Thema: das Gebet. Die Tage begannen wir mit dem Morgengebet und dem Abendgebet. Nicht nur am Sonntag feierten wir die Heilige Messe und beteten auch zusammen. Doch was ist eigentlich Gebet? Welche unterschiedlichen Formen gibt es? Warum ist beten wichtig für mein Leben? Wo, wann und was bete ich? Wieso ist mein Körper und meine Körperhaltung auch beim beten wichtig? Dies sind nur einige Fragen und Aspekte über die wir in diesen Tagen miteinander ins Gespräch kamen.

Besonderer Dank gilt Fr. Malten und Fr. Kotulla, welche seit Jahren die organisatorische Arbeit in bewährter Weise erledigten. In der seelsorglichen Begleitung wurde Pfarrer Wenzel in diesem Jahr von Diakon Stefan Klose unterstützt.
Es war für alle eine erfüllte und glückliche Zeit, mit vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen und Ausflügen und der abendlichen Singe- und Spielrunde. Die Bedingungen und die Möglichkeiten vor Ort sind sehr vielfältig und viele geplante Ausflüge konnten wir nicht wahrnehmen. Deshalb haben die Teilnehmer beschlossen im nächsten Jahr wiederzukommen und dies nachzuholen.
            sk



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