Freizeit für Menschen mit geistiger Behinderung 2012 in Neunussberg

 

Gruppenfoto

Freizeit für Menschen mit geistiger Behinderung vom 12. – 19.08.2012

In diesem Jahr ging es wieder in die Nähe von Viechtach, nach Neunussberg in den Nussberger Hof. Insgesamt waren wir 44 Teilnehmer, welche in Bautzen, Dresden, Chemnitz und Zwickau zustiegen. Leider tat das sehr sonnige Wetter den Autofahrern nicht gut. So kam es auf der Autobahn schon kurz nach Bautzen durch Verkehrsunfälle zu Staus. So fuhren wir ab Dresden parallel zur Autobahn, aber nach Freiberg war die Autobahn wieder frei. Die Fa. Slooten stellte uns in diesem Jahr einen fast neuen Reisebus zur Verfügung. So verbrachten wir die Fahrt im gut klimatisierten Bus sehr angenehm. Viele der Teilnehmer kann sich schon von gemeinsamen Fahrten.

Einen sehr herzlichen Empfang bereiteten uns die Wirtsleute des Nussberger Hofes. Nach einem reichhaltigen Abendbrot ließen wir den ersten Tag in geselliger Runde entspannt ausklingen. Pfr. Wenzel hatte auch in diesem Jahr ein interessantes Programm. Die Bayernrundfahrt mit Besuchen von herrlichen Wallfahrtskirchen und alten Städten begeisterten uns. Unser örtlicher Reisebegleiter brachte uns die Gegend mit ihren Menschen, Traditionen und seine eigene Lebensgeschichte so lebendig nah, dass allein schon die Kommentare sehr unterhaltsam waren. An einem Bergsee, am großen Arber konnten wir uns die Beine vertreten und den See umrunden. Ein Angebot, welches viele wahrnahmen. Am zweiten Tag waren wir in einer Glaswerkstätte mit  einer Schaubläserei. Die Temperaturen waren jeden Tag um die 30 Grad, doch in der Bläserei war es so heiß, dass die Tagestemperaturen sich wieder angenehm anfühlten. Viele nutzten auch das Angebot, vor Ort einige Mitbringsel zu erwerben.

Einer der Höhepunkte war die Fahrt nach Altötting und dem Besuch der Gnadenkapelle. Hier feierten Pfr. Wenzel und Diakon Klose mit uns eine Heilige Messe. Obwohl die Kapelle sehr klein und es durch die vielen Menschen sehr eng war, war es ein beeindruckender Gottesdienst. Viele besuchten auch die Klosterkirche des Konrad von Parzam, welche sich in unmittelbarer Nähe befand. Am Nachmittag fuhren wir in die Geburtsstadt unseres Papstes Benedikt XVI nach Marktl. Wir besuchten die Pfarrkirche des Ortes, wo er die Taufe, Erstkommunion empfing und seine Primiz feierte.

Eine Besichtigung der alten Bischofsstadt Passau durfte natürlich nicht fehlen. Nach einer Bootstour auf der Donau (mit dem Kristallschiff), schloß sich eine Stadtbesichtigung an. Da bei Passau 3 Flüsse zusammenfließen, verwundern die Hochwassermarken an den Häusern nicht. Nach der Besichtigung des Stefandomes freuten sich alle auf ein Eis oder eine Tasse Kaffee, bevor es dann wieder Richtung Neunussberg ging.

Am Ruhetag des Busfahrers ging es am Vormittag zur Besichtigung und Besteigung der Neunussberger Burgruine mit ihrem imposanten Wehrturm. Am Nachmittag waren wir eingeladen zu einer Kutschfahrt. Doch die Überraschung des Tages war eine Einladung der Wirtin zu einem Hüttenabend bei traditionellem bayrischen Essen und Bier.

Viel zu schnell verging für uns die Zeit und wir freuen uns schon auf die nächste Behindertenfreizeit im kommenden Jahr. An dieser Stelle auch ein gemeinsamer Dank an unseren Busfahrer Hans, welcher uns wieder heil und gesund nach Hause brachte.

 

glashütte

In der Schauwerkstatt der Glashütte


Passau

Dampferfahrt auf der Donau bei Passau mit dem Kristallschiff


HÜttenabend

Hüttenabend bei regionalem Essen und Getränken


HÜttenabend

Gemeinsames Singen in geselliger Runde

 

Busfahrer

Hans, unser Busfahrer im Gespräch mit unserem Reiseleiter vor Ort



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