Beweis

Dreifaltigkeitssonntag - Lesejahr A

„Kannst du das beweisen?“
Manchmal wird uns diese Frage gestellt, nachdem wir jemandem etwas erzählt haben, der andere aber nicht hundertprozentig davon überzeugt ist. Oft lässt sich ein geschilderter Sachverhalt anhand von überprüfbaren Fakten beweisen.

Auch Gott beweist uns seine unermessliche Liebe. Der Evangelist Johannes formuliert das so: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16)

Gott ist seine Schöpfung nicht egal. Und so setzt er zu einer einmaligen Rettungsmission an. Er sendet seinen Sohn Jesus Christus und gibt uns mit dessen Lebenshingabe am Kreuz den radikalsten Beweis seiner Liebe. Damit wir eine Zukunft haben, ist Jesus gestorben und auferstanden.

Das einzige, was dafür nötig ist, ist unser Glaube.
Allerdings meint Glaube nicht, sich auf fromme Worte oder Äußerlichkeiten zu beschränken. Im Alltag, dort, wo wir in Wort und Tat Jesu Beispiel nachahmen, wird unser Glaube konkret.

Es reicht nicht, zu sagen: „Ich glaube.“
Ich muss es auch beweisen!


Ich wünsche allen eine gesegnete Zeit.

Ihr Pfarrer Markus Böhme

Pfarrer der Pfarreien Heilige Familie & St. Franziskus in Zwickau

 



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