Handgreiflich

19. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr A

Unsere Hände sind ein Wunderwerk des Schöpfers. Wir können damit greifen, zeigen, arbeiten, musizieren, jemanden berühren oder grüßen.
Manchmal ballen wir die Hand auch zur Faust oder benutzen sie, um andere zu verletzen.

Ja, mit unseren Händen können wir viel bewirken.

Auch Jesus wird im Matthäusevangelium handgreiflich. Als er seinen Jüngern nachts auf dem See erscheint und Petrus, der zu ihm über das Wasser kommt, untergeht, streckt er seine rettende Hand aus (vgl. Mt 14,22-33).

Wer Jesu Hand ergreift, braucht auch vor schwierigen Situationen im Leben keine Angst zu haben, sondern kann gelassen in die Zukunft blicken.

Doch auch wir sollen als Nachfolger Jesu unsere Hände ausstrecken. Denn auch heute scheinen manche aufgrund von Problemen, Unglücken, Krankheiten oder Todesfällen den Boden unter den Füßen zu verlieren. Sie brauchen unsere Hand, an der sie wieder neuen Halt finden können.

Je mehr wir unsere Hände für das Gute einsetzen, umso besser wird es uns gelingen, glaubhafte Zeugen eines liebenden, helfenden, verzeihenden und heilenden Gottes zu sein.

Dafür lohnt es sich, handgreiflich zu werden.


Ich wünsche Ihnen Gottes Segen!


Ihr Pfarrer Markus Böhme

Pfarrer der Pfarreien Heilige Familie & St. Franziskus in Zwickau



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