Herrlich

7. Sonntag der Osterzeit - Lesejahr A

„Einfach herrlich.“
Wenn ich die Natur erblühen sehe, einen Sonnenuntergang beobachte oder ein Konzert besuche, kommen mir diese Worte schon mal über die Lippen.

Auch Gott, an den wir glauben dürfen, ist herrlich. Und in seinen Abschiedsreden betont Jesus: „Ich habe dich (Gott) auf Erden verherrlicht“ (Joh 17, 4).
Sein ganzes Leben lang war er bemüht, dass die Menschen durch seine Worte und Taten die Großartigkeit und Herrlichkeit Gottes erkennen können.

Gott zu verherrlichen sollte deshalb auch unser Anliegen als Christen sein.
Ganz konkret kann dies gelingen, wenn wir Gott die oberste Priorität in unserem Leben einräumen. Und überall da, wo wir gut miteinander umgehen, zum Helfen und Verzeihen bereit sind und auch in schweren und leidvollen Stunden nicht verzweifeln, sondern auf diesen Gott unsere Hoffnung und unser Vertrauen setzen, trägt dies zu seiner Verherrlichung bei.

Letztlich muss unser ganzes Leben auf den großen und  wunderbaren Gott, der uns Menschen bedingungslos liebt und immer nahe ist, hinweisen. In dem Maß, wie uns das gelingt, wird unser Glaube auch für andere attraktiv werden.

Und vielleicht werden sie dann auch sagen können: „Ja, das, was wir hier erfahren dürfen, ist wirklich herrlich.“


Ich wünsche Ihnen Freude und Gottes Segen!


Ihr Pfarrer Markus Böhme

Pfarrer der Pfarreien Heilige Familie & St. Franziskus in Zwickau



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