Hoffnungsträger

6. Sonntag der Osterzeit - Lesejahr A

Manche Menschen werden als „Hoffnungsträger“ bezeichnet: Politiker, von denen man meint, sie könnten etwas verändern, Fußballtrainer, die eine Mannschaft auf einem Abstiegsplatz übernehmen, oder Forscher, die daran arbeiten, unheilbare Krankheiten einmal heilen zu können.

Auch jeder Christ ist ein solcher Hoffnungsträger.
Das jedenfalls ist unsere Taufberufung.

Der erste Petrusbrief formuliert es so: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt“ (1 Petr 3,15).
Das heißt doch: Steckt andere mit eurer Hoffnung an, damit die Welt und die Menschheit nicht ein hoffnungsloser Fall bleiben!

Wir Christen haben eine großartige Hoffnung: Gott schenkt uns seine grenzenlose Liebe und er will mit uns die Ewigkeit verbringen. Es gibt also eine Zukunft, die weit über das irdische Leben hinausreicht.

Wer das begriffen und verinnerlicht hat, ist ein hoffnungsvoller Mensch. Und der sollte das nicht für sich behalten, sondern weitersagen und ausstrahlen.

Denn so kann er für andere zu einem Hoffnungsträger werden.


Dazu wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Freude, Kreativität und Gottes Segen!

Ihr Pfarrer Markus Böhme

Pfarrer der Pfarreien Heilige Familie & St. Franziskus in Zwickau



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