Lieben

30. Sonntag im Jahreskreis - Lesejahr A

Jeden Tag gibt es für uns eine ganze Menge zu erledigen: in der Schule, auf Arbeit, im Haushalt oder bei der Freizeitgestaltung. Und auch Christen haben einiges zu tun: Gottesdienste feiern, sich in der Gemeinde einbringen und Menschen in Not unterstützen.

Unsere wichtigste Aufgabe ist es allerdings, unseren Glauben immer mehr zu vertiefen und uns eben nicht mit Oberflächlichkeiten zufrieden zu geben.

Was Glaube im Kern ausmacht, formuliert Jesus, als er auf die Frage eines Gesetzeslehrers nach dem wichtigsten Gebot antwortet: „Du sollst Gott lieben … und du sollst den Nächsten lieben wie dich selbst.“ (vgl. Mt 22,34-40)

Wohlgemerkt: Jesus sagt nicht: „Du musst dieses oder jenes unbedingt tun!“ oder „Das darfst du auf keinen Fall machen, denn das ist verboten.“
Er sagt: „Du sollst lieben!“

Ja, an der Liebe werden andere erkennen können, ob wir tatsächlich Christen sind – oder eben auch nicht.

Glauben zu lernen, heißt deshalb, lieben zu lernen, jeden Tag neu und mehr.
Das strengt an und fordert uns sicherlich auch manchmal gewaltig heraus.

Aber es lohnt sich! Denn wo Liebe durch uns erfahrbar ist, da wird Gott auch hier und heute ganz konkret erfahrbar.


Gottes Segen für Sie und Ihre Familien!

Ihr Markus Böhme
Pfarrer der Pfarreien Heilige Familie & St. Franziskus in Zwickau
Dekan des Dekanates Zwickau



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