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Bistum Dresden Meissen
17. März 2020

Ansprechpersonen für den Umgang mit Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs neu ernannt

Bischof dankt bisherigen Ansprechpersonen Dr. Merkel und Dr. Glathe für ihren Dienst

Dresden. Die Regelungen für den Umgang mit Verdachtsfällen sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen sowie an schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen durch Beschäftigte im kirchlichen Dienst sehen vor, dass jedes Bistum unabhängige Ansprechpersonen für die Entgegennahme von Verdachtsfällen beauftragt. Die Beauftragung erfolgt jeweils für drei Jahre.  Bischof Heinrich Timmerevers hat entsprechend dieser Regelungen neue Ansprechpersonen für das Bistum Dresden-Meißen benannt.

Im Einzelnen handelt es sich um:

Ursula Hämmerer, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Chemnitz

Manuela Hufnagl, Psychologin und Sozialpädagogin, Leipzig

Dr. Michael Hebeis, Rechtsanwalt, Dresden

Gleichzeitig dankte der Bischof den bisherigen Ansprechpersonen, Dr. Hansi-Christiane Merkel und Dr. Steffen Glathe, für ihren aufopferungsvoll geleisteten Dienst in den vergangenen drei Jahren.

In deren Amtszeit fallen zwar keine aktuellen Missbrauchsverdachtsfälle, jedoch wurden Verdachtsfälle mit weiter zurückliegenden Missbrauchshandlungen angezeigt. Entsprechend der Regelungen in der Katholischen Kirche wurden diese der Staatsanwaltschaft angezeigt, zusätzlich erfolgte eine Ermittlung der angezeigten Taten zur Vorbereitung von kirchlichen Strafmaßnahmen, welche gegebenenfalls zusätzlich zur weltlichen Strafe verhängt werden können.

sts