20 Jahre Ökumenische Versammlung

Veranstaltungsreihe des Kathedralforums und des ÖIZ ab 7. Mai

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – das waren die Stichworte der Ökumenischen Versammlung, die in den Jahren 1989/90 auf europäischer und auf Weltebene zusammenkam. Eine Veranstaltungsreihe in Dresden greift die Hauptthemen auf (ab 7.5.).

Dresden, 27.04.2009 (KPI): Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung – das waren die Stichworte der Ökumenischen Versammlung, die in den Jahren 1989/90 auf europäischer und auf Weltebene zusammenkam. Der Dresdner Stadtökumenekreis hatte angeregt, zur Vorbereitung auf diese beiden Treffen auch innerhalb der christlichen Kirchen in der DDR eine Ökumenische Versammlung einzuberufen. Im April 1989 verabschiedeten in Dresden die 146 Delegierten aus 19 Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften zwölf Ergebnistexte. Gemeinsam mit einem Brief an die Gemeinden und einem an die Kinder wurden diese dann verbreitet. Im Mai desselben Jahres fand in Basel die Europäische Ökumenische Versammlung "Frieden in Gerechtigkeit" statt, 10 Monate später in Seoul eine Weltkonferenz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

Anlässlich des Jahrestages der Ökumenischen Versammlungen veranstaltet das Kathedralforum der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen zusammen mit dem Ökumenischen Informationszentrum (ÖIZ) und der Evang.-Luth. Kreuzkirchgemeinde eine Vortragsreihe, die die Hauptthemen der Versammlung aufgreift und sie im Licht der heutigen Zeit betrachtet.

Die Veranstaltungen im einzelnen (jeweils donnerstags um 19.30 Uhr):

Der 7. Mai ist dem Thema "Gerechtigkeit" gewidmet: Dr. Hans-Joachim Döhring, Magdeburg, und Pfarrer Klaus Vesting, Dresden, sprechen über "Lebensstandard auf Kosten der Zwei-Drittel-Welt" – im Haus der Kathedrale (Schloßstr. 24).

Am 14. Mai geht es den Referenten Prof. Dr. Thomas Hoppe, Hamburg, und Hansjörg Weigel, Königswalde, um das Thema "Frieden kann nicht errüstet werden" – im Haus an der Kreuzkirche (An der Kreuzkirche 6).

"Ökumene" ist der Themenschwerpunkt am 28. Mai: "Ökumenische Dynamik ist nicht umkehrbar", lautet das Thema von Anna Maria Busch, Leipzig, und Joachim Garstecki, Magdeburg – im Haus der Kathedrale (Schloßstr. 24).

"Verträglichkeitsgrenzen unserer Umwelt" loten am 4. Juni Prof. Dr. Andreas Lienkamp, Berlin, und Joachim Krause, Schöneberg, aus und gehen damit auf die Frage der Schöpfungsbewahrung ein – im Haus an der Kreuzkirche (An der Kreuzkirche 6).


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