Totengedenken an Allerheiligen und Allerseelen 

am 1. und 2. November 

Kreuz-Tropfen


Dresden, 23.10.2009 (KPI): Anfang November, wenn die Tage meist grau und düster, die meisten Blätter von den Bäumen gefallen und die Felder abgeerntet sind, gedenken die katholischen Christen in besonderer Weise ihrer Verstorbenen: an Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November). Dabei haben diese beiden Tage unterschiedliche Intentionen:

An Allerheiligen erinnert die katholische Kirche an die unbekannten Heiligen. Mit diesem Fest bekennt sie, dass es neben den Menschen, die offiziell heiliggesprochen sind, zu allen Zeiten Männer und Frauen gab und gibt, deren Leben besonders geglückt ist und die wie Heilige verehrt werden können. Dieser Tag hat in der Kirche eine eher österliche Prägung, denn er beruft sich auf den Glauben an die Auferstehung der Toten und ein Leben bei Gott.

Eng verbunden mit Allerheiligen ist das Fest Allerseelen, an dem aller Verstorbenen gedacht wird. Katholische Christen treffen sich - regional unterschiedlich - an den Nachmittagen um diesen Gedenktag auf den Friedhöfen an den mit Kerzen und Blumen geschmückten Gräbern ihrer Verstorbenen und beten für sie. Priester segnen die Gräber.

Bischof Joachim Reinelt feiert in der Dresdner Kathedrale an Allerheiligen den Festgottesdienst um 10.30 Uhr, das Requiem an Allerseelen um 18 Uhr.


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