Konzert für den Alten Katholischen Friedhof in Dresden

am 20. November im Haus der Kathedrale

Dresden, 03.11.09: Die Deutsch-Polnische Gesellschaft und das Kraszewski-Museum laden zugunsten des Alten Katholischen Friedhofs in der Friedrichstraße in Dresden zu einem Benefiz-Konzert am Freitag, 20. November, um 19.30 Uhr ins Haus der Kathedrale (Schloßstraße 24, 01067 Dresden) ein. Das Schicksal des Alten Katholischen Friedhofs in Dresden, auf dem im 19. Jahrhundert viele polnische Emigranten ihre letzte Ruhestätte fanden, und die Restaurierung der historischen Grabmale war und ist für das ehemalige Polnische Generalkonsulat Leipzig, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Sachsen und deren 2007 verstorbene Mitbegründerin und erste Präsidentin Elzbieta Zimmermann ein Herzensanliegen. Es musizieren: Ewa Krzak, Mezzosopran, und Professor Hesse, Klavier. Zu hören sind Klaviermusik und Lieder von Frederic Chopin, Franz Schubert und Hugo Wolf.

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten an der Abendkasse; Vorbestellungen unter Telefon 0351/804 44 50.

Der Dresdner Alte Katholische Friedhof (lnnerer Katholische Friedhof) ist der zweitälteste Friedhof Dresdens. Er entstand 1720/21 außerhalb der Stadtmauern, gestiftet von August dem Starken. Wegen seiner zahlreichen künstlerisch bedeutsamen Grabplastiken sowie der Vielzahl hier beerdigter prominenter Persönlichkeiten ist der innere Katholische Friedhof heute ein wertvolles Denkmal.

Neben Hofbeamten und Geistlichen fanden hier auch viele ausländische Katholiken, die mit Dresden verbunden waren, hier ihre letzte Ruhestätte. Dazu gehören insbesondere italienische und französische Kaufleute. Es gibt zahlreiche Grabmale der Angehörigen des polnischen Adels aus dem 19. Jahrhundert,die nach dem Aufstand nach 1830/31 in Sachsen Asyl fanden. Bedeutend sind die Grabstellen von Künstlern wie Gerhard von Kügelgen, Balthasar Permoser und Franz Pettrich, der mehrere Grabmale für den Alten katholischen Friedhof schuf. Gottfried Semper entwarf die Gruft der Familie von Carl Maria von Weber, in der auch sein Sohn Max sowie weitere Familienangehörigen ruhen.


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