Bischof Joachim Reinelt trifft erwachsene Taufbewerber

am 1. März in Dresden


Mehr als 35 Erwachsene aus dem gesamten Bistum Dresden-Meißen, die sich auf die Taufe vorbereiten, werden auf Einladung von Bischof Joachim Reinelt am ersten Sonntag der Fastenzeit, am 1. März, in die Dresdner Kathedrale kommen.

Dresden, 26.02.2009 (KPI): Mehr als 35 Erwachsene aus dem gesamten Bistum Dresden-Meißen, die sich auf die Taufe und damit auf ihre Aufnahme in die katholische Kirche vorbereiten, werden auf Einladung von Bischof Joachim Reinelt am ersten Sonntag der Fastenzeit, am 1. März, in die Dresdner Kathedrale kommen. In der Heiligen Messe um 10.30 Uhr wird er ihnen das katholische Glaubensbekenntnis überreichen und sie durch den "Effata-Ritus" auf ihrem Weg bestärken. Dieser Ritus hat seine Wurzeln im Neuen Testament, das davon berichtet, wie Jesus Stumme und Taube heilte, indem er deren Mund und Ohren berührte und sagte: "Effata – öffne dich!" So sollen auch Mund und Ohren der Taufbewerber sich öffnen, um Gott zu loben und sein Wort zu hören.

Im Anschluss an den Gottesdienst trifft sich der Bischof mit ihnen im Haus der Kathedrale zum Gespräch beim gemütlichen Beisammensein. Dabei wird er sich auch nach ihren Motiven und danach, wie sie zum Glauben gefunden haben, erkundigen.

Unter den Taufbewerbern sind auch acht Bewohner des Wohnheims St. Raphael in Leipzig-Schönefeld, Menschen mit geistiger Behinderung. Nachdem sie oftmals zusammen mit anderen Heimbewohnern in die Gottesdienste der katholischen Pfarreien "Heilige Familie" und "St. Bonifatius" gekommen waren, wollten sie mehr über den Glauben erfahren und zu dieser Gemeinschaft dazugehören. Die Gemeindereferentin Steffi Hoffmann bereitete sie im vergangenen Jahr auf die Taufe vor. Die Überreichung des Glaubensbekenntnisses und der Effata-Ritus sind auch für sie der nächste große Schritt auf ihre Taufe zu.

Diese zentrale Zulassungsfeier soll einerseits den Taufbewerbern zeigen, dass sie mit ihrem Anliegen nicht allein sind, und andererseits die Möglichkeit der Erwachsenentaufe stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft rücken. Das Sakrament der Taufe werden die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus dem ganzen Bistum kommen, an Ostern in ihren Heimatpfarreien empfangen.


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