Gedenkfeier für Gründerin der Fokolar-Bewegung

am 14. März in Dresden


Mit einem Gottesdienst in der Dresdner Kathedrale und einer Festveranstaltung im Sächsischen Landtag gedenkt die Fokolar-Bewegung am 14. März ihrer vor einem Jahr verstorbenen Gründerin.

Dresden, 10.03.09: Mit einem Gottesdienst in der Dresdner Kathedrale und einer Festveranstaltung im Sächsischen Landtag gedenkt die Fokolar-Bewegung ihrer vor einem Jahr verstorbenen Gründerin. Chiara Lubich war am 14. März letzten Jahres im Alter von 88 Jahren in der Nähe von Rom gestorben.

Bischof Joachim Reinelt feiert ihr zu Ehren am kommenden Samstag ein Pontifikalamt um 10 Uhr. Landtagspräsident Erich Iltgen hat die Schirmherrschaft für die Gedenkfeier im Plenarsaal des Landtags übernommen, ebenfalls am 14. März, um 14 Uhr. Im Mittelpunkt sollen dabei das Lebenswerk von Chiara Lubich und einige Initiativen der Fokolar-Bewegung stehen: Kurz vorgestellt werden das erst vor einem halben Jahr gegründete internationale Universitätsinstitut „Sophia“ in der Nähe von Florenz, ein gelungenes Beispiel von Neu-Evangelisierung im Kamerun, das Schul-Projekt „Stark ohne Gewalt“ und das Miteinander zahlreicher geistlicher Gemeinschaften.

Zu den Gedenkfeiern werden Angehörige und Freunde der Fokolar-Bewegung aus allen neuen Bundesländern und Vertreter anderer kirchlicher Gemeinschaften erwartet. Auch Interessierte sind herzlich willkommen.

Die von Chiara Lubich geprägte Spiritualität der Einheit auf der Grundlage des im Alltag gelebten Evangeliums machte sie zu einer Pionierin des ökumenischen und des interreligiösen Dialogs. Sie erhielt 1977 den „Templeton-Preis für den Fortschritt der Religionen“, 1988 den Preis zum Augsburger Friedensfest, 1996 den UNESCO-Preis für Friedenserziehung, 1998 den Menschenrechtspreis des Europarates, 2000 das Große Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist u.a. Ehrenbürgerin von Rom, Florenz, Palermo und Buenos Aires und bekam 16 mal die Ehrendoktorwürde.

Die Fokolar-Bewegung tritt für Dialog und Verständigung ein. Sie ist in 182 Ländern vertreten und hat weltweit über zwei Millionen Freunde und Anhänger. Neben Katholiken gehören ihr Christen aus 350 Kirchen und Glaubensgemeinschaften sowie Gläubige anderer Religionen und Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen an. Zu den Aktivitäten zählen soziale Initiativen, das Forum „Politik und Geschwisterlichkeit“ und das Projekt „Wirtschaft in Gemeinschaft“, dem sich rund 700 Unternehmen angeschlossen haben.

In Sachsen gibt es „Fokolare“, Lebensgemeinschaften von Männern oder Frauen, in Dresden, Leipzig und Zwochau bei Delitzsch, wo die Fokolar-Bewegung auch ein Tagungs- und Begegnungszentrum unterhält. Darüber hinaus treffen sich in mehreren Städten regelmäßig Kreise von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, auch Familien und Priestern.


Links zum Thema:
www.fokolar-bewegung.de
www.mariapolizentrum-zwochau.de

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