Genau eine Woche nach Ostern: der Weiße Sonntag - Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Am ersten Sonntag nach Ostern feiern die Katholiken den Weißen Sonntag. Papst Johannes Paul II. verfügte, dass dieser Tag in der katholischen Kirche als "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" gefeiert werden soll.

Dresden, 31.03.2009 (KPI): Am ersten Sonntag nach Ostern feiern die Katholiken den Weißen Sonntag, der in diesem Jahr auf den 19. April fällt. In vielen katholischen Pfarreien empfangen an diesem Tag Kinder im Grundschulalter (meist der 3. Klasse) zum ersten Mal die Heilige Kommunion, das geweihte Heilige Brot. Dabei tragen die Mädchen vorwiegend - wie die Täuflinge - weiße Gewänder. Manche Gemeinden kleiden die Erstkommunikanten in einheitliche weiße Gewänder, in Alben, und greifen damit das Symbol des Taufkleids auf: Zeichen des neuen Lebens in Christus. Mit dem Empfang der Eucharistie nehmen sie erstmals vollständig am Gottesdienst der Gemeinde teil.

Der Weiße Sonntag hat seinen Namen von den weißen Gewändern, die in der Frühzeit des Christentums die Neugetauften als Zeichen ihrer Reinigung durch die Taufe trugen und die sie an diesem Tag, eine Woche nach ihrer Taufe, ablegten. Der Weiße Sonntag beendet die Osteroktav, nachdem in den katholischen Gottesdiensten acht Tage lang Ostern als Hochfest gefeiert wurde.

Papst Johannes Paul II. verfügte am 30. April 2000, dass der Sonntag nach Ostern, der Weiße Sonntag, in der katholischen Kirche als "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit" gefeiert werden soll. Die Gläubigen werden an die Barmherzigkeit Gottes erinnert und daran, dass sie Gott darin ähnlich werden sollen.


Informationen zur Ablass-Gewinnung am "Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit"


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